Weihnachten endet nicht an Silvester: In dieser Folge steht ein besonderes Hirtenlied im Mittelpunkt, vertont von Josef Brustmann. Die Aufnahme stammt aus der Zeit des "bayerisch-diatonischen Jodelwahnsinn“ und wurde sogar im Lustspielhaus in München im Kabarettprogramm gesungen. Warum das Weihnachtsgedicht bis heute unter die Haut geht? Weil es keine Kripperl-Idylle liefert, sondern die Wut der Hirten und ihre verzweifelte Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit für die „Kloaner“ zeigt. Dazu: eine Deutung aus dem Weihnachtswort 2009 vom damaligen Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2007–2009 – und ein Ausblick auf ein Wiedersehen mit Otto Göttler und Martin Danes. Ein Impuls zwischen Heilige Drei Könige und Lichtmess: Hoffnung ohne Erwartung. Jetzt reinhören und entdecken, wie Volksmusik Vertrauen schenkt – Strophe für Strophe.
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