Punk
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Für den einen war es der schönste musikalische Moment 2020, für die anderen eher ein großes Fremdschamspektakel. Stigy, Lennart und Conor diskutieren das Comebackalbum der Tagesthemenkapelle aus Berlin: Braucht es wirklich noch einen Song über Siri und Alexa? Ist das noch Fun-Punk oder doch eher Boomer-Humor? Treffen ihre politischen Aussagen arg am Ziel vorbei und vor allem: Interessiert das alles überhaupt noch irgendwen?!
Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/4SLLjOUuXd1taFx4Hob6kH?si=c0d12b26f5e94c82
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TRIGGERWARNUNG: Wir sprechen im Podcast auch über Angsterkrankungen & Depressionen. Betroffene oder Menschen, die das potentiell belastet, sollten diese Episode eventuell nicht hören.
Im Gespräch mit Dagmar. Wir reden u.a. über Aufwachsen im provinziellen Spießertum, über einen Metal-Kumpel und den EMP-Katalog zur "Schlachtrufe BRD"-CD, Chaos Z- & Boskops-CDs, doch nicht mehr so textsicher sein beim Schlachtrufe-Sampler, ein zufälliges Die Ärzte-Konzert in Lippstadt, sich darüber wundern mit einer Trainingsjacke mit dem Aufdruck "Der Patriot" in Münster angesprochen zu werden, die Schwierigkeit Doc Martens Stiefel zu kaufen, Opas Arbeitsweste mit Che Guevara-Aufnäher, die Faszination für Sprayen, erste Graffiti-Versuche mit der SHEER TERROR-Bulldogge, automatisch als cool angesehen zu werden, wenn man bestimmte Bands geht, konspirative Dorf-Antifa-Treffen in Elternhäusern, detektivische Recherchearbeit bei rechtsoffenen Nachbarn, Antifa-Treffen im Alten Schlachthof in Soest, Demo vorm Abschiebeknast in Büren, deutscher HipHop von Anarchist Academy & Too Strong, selbst geschlachtete Kaninchen zu Weihnachten, die erste Konfrontation mit Veganismus & Tierrechte, als "Hausaufgabe" Praktische Ethik von Peter Singer lesen, Veganismus hieß "einfach alles weglassen", Belagerung des Schlachthof-Neubaus der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück im Jahr 97, die VOR (Vegane Offensive Ruhrgebiet), Störung des Gänsereitens in Höntrup, immer mal wieder Stress mit der Obrigkeit, "Anna & Arthur halten´s Maul", mal wieder Bruno Fischer-Sojamilch, stapelweise Tierrechts-Flyer, die bei den Eltern doch nichts bewirkt haben, mit Mama zur Jagd-Sabotage, T-Shirts mit Schlachthof-Bildern in der Schule, den WDR-Bericht "Radikal fleichlos", bei Hendrik Zeitler Zuhause zum ersten Mal gutes veganes Essen bekommen, mit Veganissimo in der Hand E-Nummern kontrollieren, Arabic beim Kartoffel-Lord in Dortmund, die spannende Entdeckung von Straight Edge mit Bands wie Battery, Culture & Co, Metaxa in der Schulpause, ein selbstgezeichnetes Vegan-Tribal-Tattoo, Umzug ins Zivi-Wohnheim, diverse Aktivitäten im AJZ Bielefeld, Konzerte mit Morning Again, Highscore & Enfold im AJZ Bielefeld, die Frage wer das Aufs-Boden-Werfen von Enfold erfunden hat, auf Tour mit Bloodpact & Ruination, Privat-Adressen auf Flyern, Anfang des Studiums, um zu machen was man will, Bands wie ACME & Systral, Susan, Manon & Diana aus Holland, die geplante Tour mit The Swarm, Bloodpacts "Straight Edge is Verzet"-Shirts, das Ungdomshuset in Kopenhagen, Roberts Refuses Handynummer, stressige & unangenehme Touren, Touren als Ausnahmesituation, viele Gerede auf Poisonfree.com, wie Ralf Bock eine Band am Flughafen ausgesetzt hat, mit Kill Your Idols auf Tour in den USA, Freiwilliges Soziales Jahr in einem Wohnheim in Münster-Coerde, der Anfang der Beschwerden mit Herzrasen, Schwindel & Co ohne Diagnose, die erste Psychotherapie, Vermeidungstaktiken, Tätowierungen als Selbstverstümmelung & Veganismus als Essstörung, wie Notfallnummern leider oft nicht helfen, der lange Weg das richtige Medikament & einen Umgang mit der Krankheit zu finden, der komplette Verlust des Selbstbewusstseins, die Unmöglichkeit Medikamente abzusetzen, das Studium abbrechen, um endlich was Richtiges zu arbeiten, Beginn der Ausbildung als Veranstaltungskauffrau bis die Handelskammer das untersagt hat, Selbständigkeit als Veranstaltungstechnikerin, kilometerweise Kabel schleppen um beschäftig & ausgepowert zu sein, eine bezahlte Weiterbildung zur Eventmanagerin, bei Fucked Up im Gleis22 den zukünftigen Ehemann Straight-Edge-Guido kennenlernen, wie jemand behauptet anhand der Hände beurteilen zu können, ob jemand arbeitsfähig ist oder nicht, die Wichtigkeit von Sport & Tieren im Leben, ein Weg, der wackelig bleibt, uvm.
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In Folge 08 erzählt mir mein Gast Matthias (Twitter: @yellowled) wieso seine Mutter beim Schauen der ZDF-Hitparade einmal fast vor Empörung vom Sofa gefallen wäre, wie er in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt-Provinz an Musik gekommen ist, welche Assoziation er bei der Erwähnung Saarbrückens hat und welche Künstler*innen bei ihm zu Erweckungsmomenten geführt haben. Sein Mixtape könnt ihr wie gewohnt auf Spotify nachhören. Seite A Neil Young & Crazy Horse – Fuckin' Up Bob Geldof - The Great Song Of Indifference Sisters Of Mercy - More Bad Religion - 21st Century (Digital Boy) AC/DC – Thunderstruck Depeche Mode - Policy Of Truth DNA feat. Suzanne Vega - Tom's Diner (DNA Remix) EMF - Unbelievable REM – Low Seite B New Model Army - White Coats (live) The Police - Truth Hits Everybody Fury In The Slaughterhouse - Kick It Out The Mission – Naked & Savage Joy Division - New Dawn Fades Guns N' Roses - Sweet Child O' Mine The Pogues - Thousands Are Sailing Stiff Little Fingers - Tin Soldiers Die Ärzte - Madonnas Dickdarm Von uns erwähnte Videos: Trash Theory - The Smirking Revenger of The Sisters of Mercy and This Corrosion: https://youtu.be/vb3alPShWQU 40 Jahre New Model Army beim WDR Rockpalast: https://youtu.be/l5KWzPnImtI Crock of Gold – A Few Rounds with Shane McGowan: https://youtu.be/1_xZGoYU1eg ---- Mixtape mit 16 findet ihr auch auf Twitter und Instagram. Schickt mir gerne eine Nachricht, wenn ihr mit mir über euer persönliches Mixtape mit 16 reden wollt. Dabei ist es egal, ob es eine reale oder nachträglich zusammengestellte Kassette ist, es geht darum was die Musik euch damals und/oder heute bedeutet hat.
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10.10: Michiel Bakker (PROFOUND, COLT TURKEY, MAN LIFTING BANNER, DEAD STOOLPIGEON) – Und dann kam Punk2 Feb. 20212:46:10
Im Gespräch mit Michiel. Wir reden u.a. über 1977 im holländischen Fernsehen Plastic Bertrand sehen, als 11-jähriger politische Diskussionen führen, Riots zu Königin Beatrix Thron-Besteigung, die Kraaker-Bewegung, keine Möglichkeit auf dem Dorf Musik zu kaufen, The Ex-Platten aus der Bibliothek ausleihen, ein Magazin mit einem Bericht über Black Flag, Hüsker Dü & Suicidal, mal wieder Exploited als Einstieg, mit 13 Jahren nicht zum Clash-Konzert zu dürfen, mit 15 wegen Punk-Stress zur dementen Oma nach Amersfoort ziehen, erstes HC-Konzert mit Negazione, BGK & Lärm, die holländische Punk & Hardcore-Szene, MDC niemals live gesehen haben, das Café Kippenhok in Amersfoort, für 25 Gulden einen Bass kaufen, aber nie in einer Bands spielen, Studium in Utrecht, ein geteiltes MRR-Abo für Brieffreundschaften, nie Alkohol getrunken zu haben, lange mit Straight Edge gehadert zu haben, bis bei einem Konzert im Chi Chi Club echte Punks waren, schwierige, familiäre Hintergründe, protestantische Arbeitsmoral, den Versuch 1986 Sänger von einer Band namens Regiment zu werden, erste Band namens Deputy Dawg Conspiracy, um wie Warzone oder Cro-Mags zu klingen, die erste USA-Reise 1988 mit Marcel, ein zufälliger Schlafplatz bei dem Bassisten von Isocracy, mit Stikky abhängen, zusammen mit Youth of Today im MRR Haus wohnen, mit Dan O´Mahoney in der Küche einem Gespräch von Tom Yohannan mit Al Barile zuhören, spontan mit YOT auf Tour gehen und danach full on Straight Edge Hardcore sein, das Colt Turkey Fanzine, frühe Straight Edge Bands wie High Circle (Italien) oder HHH (Spanien), Diskussionen, ob man Kaffee trinken darf oder nicht, holländische Bands wie Betray oder Crivits, die Connection von Verbal Assault & Amersfoort, den Anfang von Profound, die van den Berg-Brüder mit Erdbeer-Milchshakes & Ballisto ködern, die Freundschaft zu Bart, der Illustrationen für Definite Choice gemacht hatte, der Kontakt zu Peter Hoeren von Anti-Schelski-Records, das vermeintliche Ende von Kommunismus im Jahr 1989, das erste Mal Marx lesen, einen Auftritt von den Redskins bei der BBC und ihr Album "Neither Washington nor Moscow", einen Kulturschock beim Russland-Besuch mit Bart & Theun, kontroverse Reaktionen auf Man Lifting Banner, Probleme in Deutschland, der Glauben mit der Band wirklich etwas verändern zu können, das Blood Red Fanzine mit Jörg Koch, das Verhältnis zu Nations on Fire, das letzte MLB Konzert mit Face Value in Salzgitter, die kurze intensive Phase mit Dead Stoolpigeon, spät Vater werden, weil die eigene Jugend so dunkel war, nur noch passives Miglied bei den Internationalen Sozialisten zu sein, eine neue Dimension von Glück, manchmal Boomer sein, die Jazzband von Olav van den Berg, die Rückkehr von Seein Red, eine Feyenoord Rotterdam Fan Band, für eine Zahnarzt-Rechnung alle HC-Platten verkaufen müssen, eine geplante Dead Stoolpigeon Triple LP, HipHop von Appolo Brown & Sean Price, konservativen Hardcore-Geschmack, das Dr. Know-Benefiz-Konzert im Tompkins Square Park, die Autobiografie von John Joseph, die tiefe Liebe zu Cro-Mags, Minor Threat nicht mehr wirklich zu mögen, durch Joe Strummer mehr über sich zu lernen als von den Eltern, die Wichtigkeit vom Zuhören, dass die Welt ohne Revolution nicht zu retten ist, uvm.
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Der 2000er Indie-Hype war verheißungsvoll: Plötzlich war die Gitarre wieder präsent in der Popkultur, Bands aus der Szene rund um Kunsthochschulen (Franze Ferdinand, Maximo Park) brachten neue Ideen und einen Hauch Intellektualität in die Rockmusik... Diese Entwiklung war aber natürlich schnell vorbei und wurde von Trittbrettfahrerbands mit verwässertem Sound und stumpfen Boy meets Girl Partysongs zerstört. Den letzten Sargnagel hämmerten die Wombats 2007 mit ihrem überdrehten, als Indie getarnten Poprock Debüt "A Guide to Love, Loss and Desperation" in das Genre. So zumindest Conors kulturpessimistische Sicht auf die britische Wohlfühlband. Lennart und Stigy hingegen sehen in Band und Album einen durchweg gelungenen Pop-Moment, der das Lebensgefühl Anfang 20-jähriger perfekt einfängt.
Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/5GCQnm9FnQtNEIICWdMCFT
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Im Gespräch mit Sam. Wir reden u.a. über Green Day & Nirvana als Einstieg in härtere Musik via MTV/Viva, für 23 Mark zu Green Day, "Arsch im Raum der Zeit" von Wizo, von Bauern im Jugendclub als Zecken angepöbelt werden, durch die Skater zu Pennywise, Satanic Surfers, Lag Wagon & Burning Heart Sampler kommen, Politisierung in Pre-Internet-Zeiten, die Freiheit per Moped-Führerschein, Beginn des Studiums in Offenbach, via The Faction zu Septic Death & SST & Dischord Stuff, Umzug nach Gießen in das Hausprojekt überm AK44 dank diverser Plena, Studium der Fotografie & Fine Arts mit dem Wunsch klassische Malerin zu werden, Bilder & Songtexte sind keine guten Träger von Idealen, Bafög & Nebenjobs in Keksfabrik & bei der Post, mit Ratten und verschimmelten Töpfen wohnen, Sascha & Vonni von Rotzkrach Mucke, die R.A.M.B.O. Show in der AK44, die erste Band Mannequin Suicide, dass THE F.A. eigentlich The Frantic Army heißen sollte, mit nem polnischen Crust-Van auf Tour de Tortur durch Spanien & Portugal, Litti und Prügelprinz Records, Thrashcore wie ETA, Scholastic Death & What Happens Next, mit dem Zug zur ersten Glasses-Probe nach Göttingen, mit Glasses an die Westküste, das Half Moon Festival in der Bay Area, the tonic that cures the ills of life, das Hadern an sich und der Welt, "Titten raus"-Rufe auf Shows, die Bezeichnung female fronted, die "Bist Du mit der Band dabei?"-Frage, das Fluff Fest 2011 und seine Folgen, zwei Jahre Fernbeziehung nach USA, Stress mit dem amerikanischen Customs, Umzug nach L.A., dem betrunkenen Greg Anderson von Southern Lord eine Visitenkarte in die Hand drücken, dass ein Floorpunch-T-Shirt beim Job geholfen hat, "Make the logo bigger", Schwierigkeiten mit Power Trip, das Cover von Primitive & Deadly von Earth, die sehr kleine Hardcore-Szene in LA, work hard party hard, die Schwierigkeit sich als freischaffende Künstlerin zu bezeichnen, entrückte, traumartige Fotografie, das ambivalente Verhältnis zu Einsamkeit, das Experimentieren mit Pentax & Analog-Film, wie sich das Verhältnis zu Amerika in 10 Jahren verändert hat, dass die Deutschen immer eine Meinung haben müssen, die linke Westcoast-Bubble, Glasses-Pläne für 2021, Interesse an Psych-Folk wie Pentangle, das Album Deeper Woods von Sarah Louise, frühe Rave Culture aus UK aus dem Nebenzimmer, Lieblings-HC-Bands: Black Flag, Carry On, Terror, uvm.
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8.2:16:16
Im Gespräch mit Elianna. Wir reden u.a. über Punk-Kassetten, Sex Pistols. Dead Kennedys, Bérurier Noir, das Hakenkreuz-T-Shirt bei den Sex Pistols, AC/DC, Streits zwischen Rappern & Metallern, dass die Metaller einfach cooler waren als die Macker-Rapper & ihre Fly-Girls, ein besetztes Haus in der Nähe der Schule, die besetzte Fabrik Wolgroth, nicht aufs ACDC-Konzert zu dürfen, 5-Sterne-Hotels in Rio, Kekse auf mehrstöckigen Etageren, es scheiße gefunden haben in Museen zu gehen, das allererste Konzert mit Recusant, Spit Acid/Peace of Mind Show in Zürich, den Drang nach Freiheit, jeden Tag Konzerte & Voküs, die rechtliche Situation von besetzen Häusern in der Schweiz, zu Besuch in Bovenden mit der läufigen Laika, das Schlössli in Luzern, warum Musik so wichtig als Ausdruck war, Do it Yourself, Frauenhausen in Luzern, die Entstehung der Re-Sisters, heftige Diskussionen um Sexismus in der Szene, Selbstbestimmung, Harum Scarum auf dem Noc Walpurgi in Warschau, wie in der Hardcore-Szene die Frauen eher im Hintergrund standen, Fritze als Motor, in Küchen & Kitas arbeiten, Hausbesetzen als Lebensentwurf, die Zukunft in einer No Future-Bewegung, 14inch General, Kleisters (RIP) Skuld Records, die ganze Anarcho-Punk-Schote, die Bullshit Detector Sampler von CRASS Records, die erste Schweizer Frauenpunk Liliput, die Entstehung von Ugly Aesthetics, Iffis Connection in die Schweiz, auf Tour, Bewerbung an der Hochschule der Künste mit wirrem Punkte-System, die Trennung von Kunst & Punkrock, dass Subkultur nicht käuflich, Kunststudent*innen als Übel, eine Antisemitismus-Erfahrung in der HFK, "Deutsch mich nicht voll" auf Unterhosen drucken, Antideutsche in Deutschland, die Du bist Deutschland-Kampagne, das plötzliche Bewusstsein im Land der Täter zu sein, dass alles Schlechte eigentlich aus Bayern kommt, die Frage was Geschichte eigentlich bedeutet, Chuzpe, Prostitution als eine Form von Subkultur, dass man nicht immer alles kaputt schlagen muss, um zu konfrontieren, eine Video-Installation über die jüdische Prostituierte Raquel Liberman, die Entstehung der Bahnhofsmission, über zwei Jahre immer wieder in Buenos Aires zu arbeiten, Femizide in Argentinien, die Romantisierung von Zuhältern, die jüdische Community in der christlichen Mehrheitskultur, viel mehr organisieren müssen, wenn man ein Kind hat, das Punkrock oft zu kleinkariert geworden ist, die Intellektualisierung von Punk, nur noch wenig Musik zu hören, Atari Teenage Riot in Israel, sich zu ärgern, beim Skateboard fahren nicht bremsen zu können, uvm.
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In der neuen Ausgabe ist Joshi von der Band ZSK zu Gast. Diese bringen am Freitag (15.01.2021) ihr neues Album "Ende der Welt" raus. Wir haben uns darüber und natürlich über jede Menge mehr unterhalten. Wir sprechen über das Album und seine Inhalte sowie über die Finanzierung der Platte. Dabei erfahrt ihr, warum Sauflieder keinen Platz auf der Platte haben und warum manche Fans womöglich nach dem ersten Hören eines Liedes enttäuscht sein werden. Joshi erzählt, warum ihm genau dieser Song ("Stuttgart") schwergefallen ist und warum "No Justice" auf Englisch sein musste. Es geht natürlich auch um den unverhofften Erfolg des Songs über Christian Drosten ("Ich habe besseres zu tun") und das damit einhergehende Medienecho. Warum er trotz klarer Kante gegen Nazis, Reichsbürger und Co keine Angst um sich selbst hat, hört ihr ebenso wie Joshis Rezept um in all den Jahren positiv zu bleiben. Wir unterhalten uns über Social Media und deren Rolle für Bewegungen wie Fridays For Future oder Ende Gelände und reden über Zukunftsvisionen. Eine davon will sich Joshi in den Garten stellen. Welche das ist, hört ihr im Podcast. Papperlapunk findet ihr bei Facebook, Twitter und Instagram. Shownotes Interview metal1.info (Albumfinanzierung) Interview Tough Magazine (Englische Texte und Dinos) Interview Ox-Fanzine (Oktober/November 2000) Musikvideo "Ich habe besseres zu tun" Musikvideo "Mach's gut" Kein Bock Auf Nazis Instastory-Highlight Alben des Jahres 2020 Spotify-Playlist Youtube-Playlist Bands/Künstler*innen im Podcast (° mit Musik) ZSK° Anti-Flag° Heaven Shall Burn° Landslide Diary° Frank Turner° Slime Good Riddance Propaghandi Broilers Darkest Hour F-Minus Rammstein Pascow 100 Kilo Herz Disco//Oslo The Prosecution Die Ärzte NOFX Rancid
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Im Gespräch mit Markus. Wir sprechen u.a. über Bilderbuch-Punks beim UKW-Konzert in Heidenheim, als der angepunkte Max in der 7. Klasse eine Kassette mit Exploited, Slime & Dead Kennedys verlieh, Piece of Mind von Iron Maiden, ein Plattenladen mit Releases von Weird System, AGR, Mülleimer Records, zerrissene Jeans als Zeichen von Asozialität, die erste Heidenheimer Punkband The Krach, Razzia, mit der Schule zum Maiden-Konzert, Kiss als Lieblingsband, Springerstiefel & schwarze Klamotten, Billy Idol-mäßige Haare, Youth Brigade-, 7 Seconds- & AntiPasti-T-Shirts bei Mülleimer oder Sasquatsch bestellen, Christophers minikleiner Sex Pistols-Button, Genervt-Sein vom Sologewixe, die Schneider Powerpack-Anlage im Wohnzimmer, beim Flirten der totale Trottel sein, Fanzines wie Kabeljau, Aktueller Mülleimer oder Vox Vulgi als Blick in die Welt, der kleine Fanzine Terror Vertrieb, die ultrakonservative schwäbische Provinz, besoffen aufm Konzert sein ohne es zu merken, Listen im Karstadt kopieren, die ersten Tape-Sampler ab Ende 84 mit Bands wie Upright Citizens, Tin Can Army, Negazione & Rattus, die Welt verbessern wollen, die Schwierigkeit Hoodies & Chucks, Conflict als Auslöser vegetarisch zu leben, statt Braten nur Bratensosse essen, Fast-Food-Veganismus, Bruno Fischer Sojamilch in braunen Glasflaschen, sich ständig rechtfertigen müssen, ein totaler Pragmatiker sein, Suppe mit Kuhaugen in der Mongolei, ein nicht näher benanntes Straight-Edge-Bootleg, der erste Release mit Subway Arts & No More als Tierrechts-Benefiz, den Bundesverband der Tierbefreier, die Ausbildung zum Energietechniker, dank Maximum Rock´n´Roll mit einem Standby-Ticket durch die USA reisen, bei Pavlos & Amber von Wreck-Age in New York, in Pittsburg Necrecadia Submachin, Scott, den Roadie von Neurosis, das Umfeld von Walk Proud in LA, 5000 Dollar im Turnschuh, der 1. Irak-Krieg, Neurosis & Offspring in der Gilman Street, Rorschach & Anti-Schism im ABC NO RIO, Into Another, Burn, Yuppicide & Quicksand im CBGBs, den Auftrag Vans zu kaufen, luxuriöser Zivildienst bei der AWO, ein Vertrieb für Second Hand Platten, die Jesus was a fucking dick 7" von Abolition, eBay kills the second hand distribution, Miozäns Offer Resistance tape, Working Class & Antifa, der Umzug nach Bremen via Vegan-Connection, die Wolfsburger aus dem Age-Umfeld, Bremencore, Adelheid Streidel Experience & das Gags & Gore, die Queerfish 7", wie Dirk Kusche die komplette erste Systral 7" aufnahm, Bernd & Scorched Earth Policy, aus der Not heraus in die Selbständigkeit, Zensur bei Inane, wenn Bands zu großen Labels wechseln, Mörser als Bestseller, die Idee von Esperanto als Weltsprache, die mehr oder wenige unfreiwillige Übernahme von Greed Records, wie es ist einen Plattenladen zu haben, wenn man eigentlich keine Menschen mag, wie 2010 der Tod der CD das Ladengeschäft schwerer machte, den Job als Integrationshelfer mit Nullkommanull Erfahrung in Pädagogik zu bekommen, Lieblingsbands: Crucifix, Uniform Choice, Wipers, Razzia & Verbal Assault, gute Releases 2020: Heavy Discipline, Gag, Riki, True Moon, das Inkaufnehmen von Altersarmut, mit sich selbst im Reinen zu sein, uvm.
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Im Gespräch mit Hanna. Wir reden über NoFX, Juzi Göttingen, Pogo auf dem Weihnachtsmann, No Fun at All, die omnipräsente Antifa M, Hannas erste Band Captive, Bass-Spielen, Unterricht in Blockflöten, Oboe & Fagott, Snapcase, Victory Records, Breach, Screamo, die übermächtigen Converge mit dem Meilenstein Jane Doe, Gorilla Biscuits, Orchid, ACME, 244GL, erste Shows in Leipzig & Dresden, das Label "female fronted", female empowerment, die Sängerin von Walls of Jericho, ein potentielles Konzert mit Highscore in Adelebsen, dass Highscore ohnehin voll die Provinz-Band war, die großartigen The Now-Denial, Just Went Black, die Erkenntnis Teil eines Heavy Metal Kindergarten zu sein, Volvo, die Rote Flora in HH, mit Mönster auf Tour in den UK und sich quasi an nichts mehr zu erinner außer Teppichboden auf Klos & english breakfast in the middle of nowhere, die Tischler*innen-Lehre, Möbelbau, Studium in Wismar, den Neonazi-Laden Werwolf, ein Gefühl von Ohnmacht, patroullierende Nazis in der Innenstart, den Umzug nach Hamburg, den Umzug nach Freckenhorst, Schwangerschaft, eine coole Waldkita, Bratkartoffeln mit Speck, Sachen selbst in die Hand nehmen, den Unterschied von Subkulturen wie Rockabilly oder Gothic zu Punk, Shirts von Propaghandi und Ryker´s und vieles mehr.
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