Musik
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Sinan und Papa Sebi im Talk
Liebe Gäste der Klangküche,
In dieser Folge konnte leider der liebe Basti nicht mit am Start sein. Zu Zweit sprechen Sinan und Papa Sebi über Themen wie Bodenständigkeit von Star-DJs, DJs, die Scratchen, Sexismus in der EDM-Szene, Lautstärke-Pegel, DJs, die Nebenjobs haben und über The Holy Santa Barbara. Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge der Klangküche und checkt mal unseren Premium-Podcast aus!
Deine Chefköche, Basti, Sinan, Sebastian
Sexismus in der EDM-Szene
00:00:00 | Soooooooo mit Sinan und Basti
00:05:57 | Bodenständigkeit von Star-DJs
00:14:10 | DJs, die Scratchen
00:18:26 | Sexismus in der EDM-Szene
00:30:42 | Lautstärke: Wenn man in den roten Bereich mixt
00:38:07 | Super-Clean Challange
00:41:44 | DJs, die Nebenjobs haben
00:51:40 | The Holy Santa Barbara
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Geschafft! Die vierwöchige Sommerpause von "XtraChill" ist heute, am 15. August 2019, endlich vorbei - der liebe Andreas hatte nicht nur zwei wunderschöne Wochen Urlaub in Italien - nein! - er hat auch einiges in seinen kleinen Musikpodcast investiert, denn nach 12 Jahren treuer Dienste musste der gute alte iMac einem neuen (gebrauchten) weichen. Und wie das mit Systemänderungen im IT-Bereich so ist, trat ein kleiner Dominoeffekt ein, denn die alte Audioschnittstelle passte leider nicht mehr und musste ebenfalls ersetzt werden. Immerhin ist das Mikrophon weiter nutzbar und selbst die olle Garageband-Version läuft glücklicherweise immer noch. Und so ist diese 305. Episode mal wieder etwas ganz besonderes - nicht nur wegen der neuen Technik, sondern auch durch die acht starken Tracks der Playliste, auf die es auch ein paar Neuvorstellungen geschafft haben. Genießt damit die Restferien - oder verschönt Euren Arbeitsalltag, je nach dem! Playliste Episode 305 Fletcher Reed - "Blackbird" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Spotify Aevio - "Cassiopeia" / Get FREE here / Bandcamp / Spotify Auxtail - "Minimal" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Spotify 4T Thieves & Pandacetamol - "She Danced on the Sand"/ Bandcamp Dusty Shape & Space Acavengers - "Nightlake" / Bandcamp / Amazon / Apple Music / Spotify Mar io - "Listen to My Heart (Zweig Remix)" / Get FREE here Liuos - "Up Forest Green" / Bandcamp / Spotify Suncastle - "Dig Forever"/ Bandcamp / Amazon / Apple Music / Spotify Ich danke den (Net)labels "Cold Tear Records", "Broque", "NuLogic Netlabel", "Spclnch", "Triplicate Records", "Aviary Bridge Records", "Apnea" und dem "Kahvi Collective" für die tolle Unterstützung bei dieser Episode! Themenbild: Gewitterfront über der Adria am Strand von Misano Brasile (Italien); Juli 2019 - Foto: A.J.S. RSS-Feed: https://xtrachill.podspot.de/rss eMail: info (at) xtrachill (dot) de Home Page: xtrachill.de Follow me at Soundcloud! Bitte unterstützt meine Gäste mit dem Kauf ihrer Musik und/oder mit Feedback. Wer "XtraChill" eine kleine Spende zukommen möchte, nutzt bitte den PayPal-Button auf meiner Home Page am Ende eines jeden Eintrages. Auch sind Spenden über die Plattform "Flattr" möglich. Danke! Please, dear listeners, support my guests by buying their music and/or with feedback. If you wanna support "XtraChill" with a donation, please use the PayPal button ("Spenden") on my Home Page at the end of each entry. Also, you can use the donation platform "Flattr". Thank you! Die nächste Ausgabe erscheint am 01. September 2019. Bis zum nächsten Mal, hier bei "XtraChill"!
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Im Sommerloch vereint
Liebe Gäste der Klangküche,
Wir befinden uns mitten im Sommerloch 2019. Gefühlt passiert nichts im Musikbusiness. Trotzdem sprechen Basti, Sinan und Sebi über Themen wie Scooter, Spotify, Swedish House Mafia und Laidback Luke. Grüße gehen raus an Jon Sine. Richtig spannend wir es dann in der zweiten Hälfte des Podcasts. Hier geht es um Themen wie Nutella, Kollegah, Bundesliga und dem Internet-Entwicklungsland Deutschland. Wir wünschen euch einen guten Appetit und viel Spaß mit ihrer Folge der Klangküche.
Deine Chefköche, Basti, Sinan, Sebastian
Im Sommerloch vereint
00:00:00 | Rocky-Begrüßung mit Sebastian & Sinan und Basti
00:05:40 | Scooter-Update. Album-Produktion.
00:11:36 | Spotify verwechselt Artistnamen
00:15:24 | Neues zur Swedish House Mafia
00:15:53 | Laidback Luke Mixing & die DJ-Krankheit
00:21:55 | Jon Sine
00:25:38 | Bastis Ernährung
00:32:01 | Warum macht Sinan kein YouTube-Fitness?
00:34:36 | Kollegah Alpha
00:43:08 | Bundesliga
00:45:33 | Internet-Entwicklungsland Deutschland
00:55:07 | Songs für die Playlist
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Wie sehr Frans Zimmer, besser bekannt als DJ Alle Farben, das Reisen liebt, besonders nach Thailand, was er sich Leckeres für seine Kochrunde überlegt hat und Vieles mehr hat er Klaas Scholtalbers im Podcast erzählt.
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155.1:07:07Die Klangküche ist aus der Sommerpause zurück!
Liebe Gäste der Klangküche,
Zumindest 2/3 der Köche sind wieder am Start. Sinan und Sebastian haben diese 67. Folge gemeinsam gekocht - und zwar mit folgenden Zutaten: Musiker, die Steuern hinterziehen, warum bestimmte DJs für Festivals gebucht werden, warum DJs immer mehr zu Animateuren werden, warum Laidback Luke eine DJ-Schule eröffnet, Sinans Neuseeland-Reise und sonstigen Quatsch wie Songs für unsere Spotify-Playlist. Habt Spaß beim Hören und empfehlt uns weiter!
Deine Chefköche, Basti, Sinan, Sebastian
Warum Tiesto nach 30 Jahren noch immer nicht auflegen kann
00:00:00 | Begrüßung Sebastian & Sinan
00:01:40 | Kriminelle Musiker durch Steuerhinterziehung
00:07:30 | Dank an Jonas
00:09:00 | Wie DJs auf Festivals gebucht werden
00:12:11 | DJs werden immer mehr zu Animateuren
00:21:58 | Laidback-Luke macht eine DJ-Schule auf
00:31:52 | Hörer-Frage zu den Premium-Folgen
00:36:38 | Sinan war in Neuseeland
00:53:00 | Songs für die Playlist
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2 Aug. 201958:13
„Meine Eltern zerbrachen an Barbaras Schicksal“
Sechs Jahre nach dem Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) erinnert sich Bruder Klaus Thaller an seine berühmte SchwesterVON PETER POHN
Es war eine Schockmeldung für ganz Österreich, aber auch über die Grenzen hinaus, als am 2. August 2014 bekannt wurde, dass die damalige Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer (SPÖ) den Kampf gegen ihre Krebserkrankung verloren hatte. Nicht zuletzt ihr steiniger Weg vom Arbeiterkind an die Spitze des Parlaments, ihre humane Leitung von Parlamentsdebatten aber auch die von ihr initiierte Demokratiewerkstatt für Kinder machten sie bei der Bevölkerung beliebt. Kenner der Politikszene trauten ihr deshalb auch als erste Frau den Sprung ins Bundespräsidentenamt zu. Trotz großer politischer Erfolge habe Prammer nie die Bodenhaftung und den Bezug zu ihrer Heimat und Familie verloren, erinnert sich Bruder Klaus Thaller (59). Im Interview spricht er über die letzten Stunden seiner berühmten Schwester, Familienleben und wie es dazu kam, dass Prammer nicht in Oberösterreich sondern in Wien begraben wurde.
Herr Thaller, wie geht es Ihnen fünf Jahre nach dem Tod Ihrer Schwester Barbara Prammer?
Klaus Thaller: Das Thema „Barbara“ ist nach wie vor schwierig. Wir sprechen natürlich im familiären Kreis über sie, stellen dann aber fest, dass ihr Tod noch nicht überwunden ist und wohl kaum überwunden werden kann.
Mit dem Bekanntwerden der Diagnose Krebs standen Ihre Schwester Barbara und Ihre Familie plötzlich vor einer harten Prüfung.
Ja, in Linz hat sie Mitte September 2013 die Diagnose bekommen und ich war mit meiner zweiten Schwester Sylvia, Büroleiter Helfried Carl und Pressesprecher Gerhard Marschall dabei. Carl und Marschall rieten Barbara in die Presse zu gehen, was sie aber zu diesem Zeitpunkt noch ablehnte. Das war der erste und einzige Moment, in dem bei Barbara sichtlich Angst aufkam. Sie wollte nicht, dass ihre schlimme Situation ausgenutzt und negativ über sie berichtet wird. Mit der Diagnose Krebs in die Presse zu gehen, bedeutete für sie sicher eine große Überwindung.
Welche Rolle spielten Sie während der Krankheit?
Ab der Diagnose hat sich die Familie bemüht, Barbara bei allen Behandlungen zu begleiten und auch an freien Wochenenden bei ihr zu sein. Ich habe vor allem die Aufgabe gehabt, meine Eltern zu informieren. Mein Vater hat stets nachgefragt, als er die Diagnose erfuhr, weil er die Situation nicht wahrhaben wollte. Nach und nach zerbrach er an Barbaras Schicksal. Die Übermittlung war der erste Stoß.
Wie ging es weiter?
Bis Weihnachten 2013 war Barbaras Zustand stabil. Am Heiligen Abend bekam noch jeder von uns Geschwister ein spezielles Geschenk. Es wirkte wie ein Abschied. Ab Jänner ist es mit ihrer Gesundheit dann leider bergab gegangen.
Welche Erinnerungen haben Sie an das Wochenende, als Ihre Schwester im Sterben lag?
Einen Tag bevor sie gestorben ist, also am Freitag, den 1. August 2014, sind wir alle nach Wien gefahren, da wir wussten, dass sie dieses Wochenende nicht mehr überleben wird. Ich wurde dann von meinen weiteren Schwestern und Pressesprecher Marschall gebeten, heimzufahren, damit jemand zuhause ist, um gleich die Eltern von Barbaras Ableben zu informieren. Schließlich sollten sie Barbaras Tod nicht aus der Presse erfahren. Am nächsten Tag um drei Uhr habe ich dann von ihrem Tod erfahren.
Wie erlebten Sie Barbara Prammers Todestag am Samstag, 2. August 2014?
Ich habe gewartet. Um 15 Uhr kam dann die schreckliche Nachricht. Ich fuhr zu meinen Eltern nach Ottnang, habe sie umarmt und gesagt, dass Barbara nun gestorben sei. Es hat lange gedauert, bis meine Eltern Barbaras Tod realisieren konnten. Dann sind sie aber relativ schnell mental und körperlich gebrochen.
Konnten Ihre Eltern zum Begräbnis auf den Wiener Zentralfriedhof kommen?
Ja, sie waren bei der Urnenbeisetzung im engsten Kreis mit Familie und Freunden dabei. Aufgrund ihres gesundheitlichen und mentalen Zustandes wollten sie jedoch am offiziellen Staatsakt nicht teilnehmen.
Barbara Prammer galt als stark verbunden mit ihrem Heimatort Ottnang am Hausruck. War es Ihr persönlicher Wunsch in Wien begraben zu sein?
Wir konnten uns zum Glück an ein makabres aber sehr lustiges Gespräch mit Barbara erinnern. Dabei hat sie uns “gestanden”, dass sie sich in vielen Jahren schon über ein Ehrengrab für ihr politisches Engagement freuen würde. Die Stadt Wien hat uns ein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof angeboten und wir durften dort einen schönen Platz für die Grabstätte aussuchen.
Wie sehr fehlt Ihnen Ihre Schwester?
Sehr, besonders bei Familientreffen, die Barbara sehr gerne hatte und zum Abschalten brauchte.
Hatte Ihre Schwester neben Ihrer Karriere als Politikerin denn Zeit für regelmäßige Familientreffen?
Das war relativ einfach: Sie hat gesagt, wann sie Zeit hat und wir haben uns danach gerichtet. Es gab kein Weihnachten, kein Ostern, keinen Geburtstag, wo sie nicht dabei war. Im Schnitt sahen wir sie alle drei Monate.
Zu welchen aktuellen Themen würden Sie Ihre Schwester heute am liebsten befragen?
Es wäre eine gute Frage, wie sie das Flüchtlingsthema anpacken würde. Grenzen zudrehen, Leute sterben lassen, und die Einstellung „Hauptsache uns geht es gut“ hätte ihr mit Sicherheit nicht gefallen. Sie fehlt in der österreichischen Innen-Politik aber vor allem unserer Familie.
Was denken Sie, wie wäre Barbara Prammers politische Laufbahn weitergegangen?
Ich glaube nicht, dass sie noch einmal ein Ministeramt in der Bundesregierung angestrebt hätte. Als erste weibliche Bundespräsidentin wäre sie mit Sicherheit zu den großen SPÖ-Politikern neben Bruno Kreisky, Hannes Androsch und Heinz Fischer aufgestiegen. Das hätte ich ihr vergönnt.
Was hat ihre Schwester politisch und gesellschaftlich geprägt?
Insgesamt sind wir sehr politisch aufgewachsen. Wir wurden mit Kreisky groß und mein Vater war Ende der 1970er Jahre auch Bürgermeister. Seine Erfahrungen aus 40 Jahren Gemeindepolitik hat er Barbara vermittelt. Was die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau anbelangt, haben uns die Eltern viel mitgegeben. Vor allem unsere Mutter, die von Kleidung bis zu Kleiderkästen alles herstellen konnte, war Barbara ein sehr großes Vorbild.
Beschreiben Sie Ihre Lebensbedingungen?
Wir stammen aus einer Arbeiterfamilie, wo Geld immer knapp war. Dennoch schafften es meine Eltern mit viel Fleiß, uns Kindern gute Lebensbedingungen und Bildungsmöglichkeiten zu schaffen. Leben und Bildung konnten also nur mit Müh und Not finanziert werden und das hat Barbara nie vergessen. Deshalb lebte sie den sozialen Gedanken und setzte ihn in ihrer Politik um. Ich bin sehr stolz auf sie.
Gab es einen Zeitpunkt, ab dem Sie realisiert haben, dass Ihre Schwester in der Innenpolitik angekommen ist?
Die Anfänge von Barbaras politischer Tätigkeit habe ich nicht mitbekommen. Zum Beobachter ihrer Karriere wurde ich, als sie in den Landtag gewählt wurde. Von da an habe ich begonnen, mit zu zittern.
Wie war Ihr Gefühl, als Ihre Schwester regelmäßig in den Medien vertreten war?
Wenn ich sie im Fernsehen gesehen oder im Radio gehört habe, konnte ich es kaum glauben, dass meine Schwester zu hören oder sehen ist. Das war ein komisches Gefühl. Was ihre Rhetorik betrifft, hat sie sich über die Jahre stark verbessert.
Gab es auch Momente, wo sie mit der Berichterstattung nicht zufrieden waren?
Mit der medialen Berichterstattung war ich grundsätzlich zufrieden, obwohl ich schon erwähnen muss, dass die Medien sie zu Beginn ihrer politischen Karriere nicht ganz ernst nahmen. Ich kann mich erinnern, sie war gerade Landtagspräsidentin geworden und es wurde berichtet, dass sie Schuhe einkaufen war. Da dachte ich mir schon, wen soll das interessieren. Ich denke, durch ihre gute politische Arbeit hat sie sich aber die Anerkennung der Medien verdient und auch gut mit ihnen zusammengearbeitet. Auch während der Zeit ihrer schweren Erkrankung habe ich die Berichte sehr fair gefunden. Generell finde ich, dass sie in den Medien gut abgeschnitten hat.
ZUR PERSON:
Klaus Thaller ist der jüngere Bruder der verstorbenen Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Bis zu ihrem Tod stand er in engem Kontakt mit seiner um sechs Jahre älteren Schwester. Bereits sein Vater Leopold Thaller (SPÖ) war Ende der 1970er Jahre als Bürgermeister von Ottnang am Hausruck politisch tätig. Dadurch wurden Klaus Thaller, Barbara Prammer und zwei weitere jüngere Schwestern schon früh politisch geprägt. Heute lebt der 59-Jährige in Ried im Innkreis und ist im Vertrieb tätig.
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