Musikrezensionen
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Ein Hauch von Science Fiction? Willkommen 2021 - The Show Must Go On! Nico ist im Virtual Reality-Rausch, während Markus vom Kniffeln schwärmt. Ob “Krieg der Welten” oder “Tripods” - es wird dystopisch bei “Wir und ELANE”.
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0:00 Hallo und willkommen
1:28 Mein liebstes Hobby
11:38 Die Apokalypse-Insel
21:47 Zuschauerfrage
#Elane #Folk #Fantasyfolk #Musik #Virtual Reality #VROculus Quest #Facebook #Science Fiction #Die dreibeinigen Herrscher #Krieg der Welten #Ken Freeman #Jeff Wayne #Zukunft #Dystopie #Skyclad #Queen
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18.31 Dez. 202001:29:06In unserer Silvester-Gala, der Folge Nummer 18 unseres Musik-Podcasts besprechen wir die letzte Woche angekündigten selbst designten Alben! Mit von der Partie sind unter Anderem echte Legenden wie AC/DC, Linkin Park, Bruce Springsteen und Ozzy Osbourne, aber such aufstrebende Newcomer wie Das Moped, Minnow, Leoniden und Phoebe Bridgers! Hört Euch die neue Folge an, kommentiert hier wie Euch die 3 Aben gefallen haben und teilt unseren Podcast so oft und viel wie möglich! Wir wünschen Euch einen schönen und angenehmen Jahreswechsel gefolgt von einem guten Jahr 2021! Für die nächste Folge haben wir folgende Alben ausgewählt: Labrassbanda - Around The World (Live) (Andreas) Album No. 8 - Katie Melua (Sebastian) OK Computer - Radiohead (Christoph) Ihr/Euer Familienalbum
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67.0:56:38Der Horror endet ja bekanntlich nie - zumindest wenn man dem Titel des mittlerweile neunten Levels von mortens »Escape The City«-Projekt glauben mag. Welchem Ende wir uns mit diesem Tape aber unweigerlich nähern, ist dem der besagten ETC-Reihe, die uns 2020 durchgehend beschäftigt hat. Doch bevor wir in der kommenden Folge zum zehnten und letzten Teil endgültig der Rührseligkeit verfallen und dieses outputreiche immer.ready-Jahr resümieren, gibt es vorher noch eine ausführliche Besprechung der 21 Tracks von Level 9. Und zu besprechen gab es wieder einiges! Denn auf dem Tape befindet sich - neben den obligatorischen alten Bekannten - auch ein sehr spannendes, weil genre-externes Feature der österreichischen Indie-Pop-Band Yukno. Doch damit nicht genug der Außergewöhnlichkeiten: Weitere Themen waren der überraschend offene Umgang mit Trennungsschmerz, das Verwenden überraschend bekannter Samples und - selbst für mortens Verhältnisse - sehr überraschender Stimmeinsatz (#broccoli). Wir wünschen viel Spaß mit der Review!
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Tanzkurse während der Pandemie? Kein Problem für unseren heutigen Gast, die Autorin, Musikerin und Gothic-Ikone Dr. Bianca Stücker. Wir reden über Kreativstress, Selbstliebe, Tarot, Wellensittiche und eine unmoralische Geschäftsidee. Außerdem erlebt ihr “live on tape”, wie Bianca, Nico, Joran und Markus in diesem Podcast-Special ihre virtuellen Geschenke auspacken! Absolutes Weihnachtsfeier-Feeling bei ELANE und Co!
Inklusive der Rubrik ‘Remember the Song’: “The Thief” von Bianca Stücker
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0:00 Hallo und willkommen
2:17 Hi Bianca
12:02 Mein liebstes Hobby
33:42 Die Apokalypse-Insel
52:44 Eine unmoralische Geschäftsidee
59:33 Remember the Song: The Thief (Bianca Stücker)
1:16:31 Heiligenschein von Wish
1:26:38 Ich habe ein Geschenk bekommen
1:33:34 Christian, Bjarne, der Weiße und das Weibchen
#Elane #Folk #Fantasyfolk #Musik #Bianca Stücker #Form Follows Function #Kniffel #Durak #Violet #Lockdown #Bauchtanz #Selbstliebe #Boomer-Talk #Tattoo #Urzeitkrebse #YPS-Heft #Masters of the Universe #Einhorn #Corona #Knöllchen
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🍷 Werbung, da Kooperation 🍷 Wie angekündigt melden wir uns am „Heiligmorgen“ mit einer Special-Folge des Familienalbum-Podcast! In unserer Folge 17 geht es nicht um Weihnachten, sondern in epischer Breite um die Vorstellung der letzten Hausaufgaben für 2020 - „Unsere Alben des Jahres“! Wir drei haben jeweils ein selbst designtes Album mit Songs aus 2020 zusammengestellt und werden beim Jahresabschluss, der nächste Woche erscheint unsere ganz persönlichen Alben des Jahres besprechen. Hört die heutige Folge um zu erfahren welche Titel es warum auf unsere Playlists geschafft haben! Als kleinen Vorgeschmack nennen wir schonmal ein paar Namen, das Spektrum reicht von AC/DC bis Tokio Hotel, von Das Moped und Minnow über The Weeknd bishin zu Bruce Springsteen. Den Wein der Folge gibt es diesmal vom Weingut Nägelsförst (@weingut_naegelsfoerst) aus Baden-Baden. Den intensiv-würzigen Pinot Noir mit dem schönen Namen „Talblick“ und viele weitere Weine (mehr dazu in den nächsten Folgen) könnt Ihr auf https://www.naegelsfoerst.de/online-shop/ finden. Wie immer findet ihr die Folge bei @meinmusikpodcast.de und „überall wo es Podcasts gibt“.
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In Folge 07 erzählt mir Jasmina (Twitter: @FrauMiema) welche Musik sie emotional umhaut, welche Träume sie als 16jährige hatte und auf welchen Partys sie in ihrer Heimatstadt Mainz zu Besuch war. Außerdem grüßen wir nebenbei unsere halbe Twitter-Timeline. Wie gewohnt könnt ihr das Mixtape meines Gastes auch auf Spotify anhören: Seite A Guano Apes – Rain Limp Bizkit – Break Stuff Rammstein – Du riechst so gut Type O’Negative – Christian Woman Phil Collins – In the Air tonight Roxette – Listen to your heart Fanta 4 – Populär Die Ärzte – Bitte Bitte No Doubt – Don’t Speak America – The Last Unicorn Falco - Jeannie Seite B Bed & Breakfast – Stay together* Backstreet Boys - I want it that way All Saints – I know where it’s at Madonna – Frozen Modern Talking – You are not alone Tom Novy – Superstar DJ Tonka – She knows you Marilyn Manson – The Dope Show Depeche Mode – Enjoy the Silence Schönheitsfehler – Duo statt Solo Mainzer Hofsänger – Ole Ole Fiesta *Leider nicht auf Spotify vertreten. Hier noch ein paar Links zu Themen oder Liedern über die wir gesprochen haben:
- Cinemadonna von Todd in the Shadows
- Die Schlümpfe singen Wir sind nie allein
- Mundart-Sänger Diaf aus Landshut
- Per Gessle (Roxette) bei Top 2000 a gogo
- SZ-Reportage über die US-Tour von Rammstein
- Tori Amos – Enjoy the silence
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Zwei Alben in einem Jahr?! Während dieser Gedanke bei anderen Künstler*innen direkt erhebliche Stress-Symptome auslösen könnte, wäre es für Haiyti ohne ihr neues Album »Influencer« ein äußerst ungewöhnliches 2020 geworden. Schließlich gelingt es der Hamburger Rapperin bereits seit 2016 kein Jahr verstreichen zu lassen, ohne mindestens zwei Projekte (oftmals sogar mehr) releast zu haben. So bildet auch dieses Jahr keine Ausnahme und gerade einmal sechs Monate nach »Sui Sui« folgt das 19 Songs umfassende neue Album... Moment, 19 Songs?! Auslese vom Vorgänger-Album? Seit Jahren rumliegende, halbgare Demos, die jetzt zu Ende gebracht wurden? Und selbst wenn nicht - kann Haiyti überhaupt die Qualität des viel gefeierten letzten Releases halten? Bedenken, die sich nach den zahlreichen Video-Singles zu »Influencer« eigentlich schon verflüchtigt haben sollten, aber natürlich trotzdem erstmal im Raum stehen. Wir haben das neue Album der wohl produktivsten Rapperin Deutschlands gewohnt ausführlich besprochen und sind sehr gespannt auf euer Feedback zu unserer Review! Viel Spaß beim Hören!
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Musikalische Früherziehung: Auf Nicos Walkman liefen Enigma, Roxette und Metallica; Markus hat “erst” mit 12 Jahren Death Metal gehört, gleich nach den BeeGees. Und nicht allein mit Nicos Mikrofon stimmt etwas nicht ...
Inklusive der Rubrik ‘Remember the Song’: “Come to the Sea”
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8:36 Zuschauerfrage
24:45 Die Apokalypse-Insel
30:16 Remember the Song: Come to the Sea
40:10 Mein liebstes Hobby
#Elane #Folk #Fantasyfolk #Musik #Dan Swanö #Nightingale #Harrison Ford #Indiana Jones #James Mangold #Hugh Jackman äLoreena McKennitt #Chris Hülsbeck #Enigma #Roxette #Death #Scorpions #Cemetery Gates #Cascade #Cynic #Herbert Grönemeyer #Alessandro Baricco
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Martin Seimen und Ewald Tröbinger, die beiden Masterminds der Linzer Kultband „Superfeucht“, haben noch immer Lust auf Musik und vor allem auf der Bühne zu stehen. Gerade haben sie gemeinsam mit Ewald Pfleger von Opus den neuen Song „Jerusalem” aufgenommen. Bereits in den 80er Jahren hat „Superfeucht“ einige große Hits produziert: Mit „Jetzt oder nie“ oder „Der erste Schritt“ landete die Kultband mehrere Wochen in den Ö3-Charts. 1988 löste sich die Band auf, kam zur Freude der Fans aber 2008 zurück. Unsere Verbissenheit von damals ist heute nicht mehr so groß, erklärt Martin, eine gewisse Lockerheit gehöre schließlich auch zum Erfolg, der noch immer anhält.
2017 organisierten die Linzer erstmals ein 80s-Revival auf dem Linzer Pfarrplatz. Mit dabei waren damals österreichische Top Acts der 80er Jahre, wie Minisex, Klaus Pruenster und natürlich Mr. Hitparade Udo Huber. Gemeinsam erinnerten sie sich an die 80er Jahre zurück, die sie mit ihrem Wegbegleiter Falco verbindet. 1985 spielte etwa Superfeucht im Vorprogramm von Falcos Europatour „Amadeus“.
Auf Tournee mit Falco
Die Falco-Band bestand aus exzellenten Musikern, erinnert sich Superfeucht-Frontman Ewald Tröbinger. Sie hätten gewusst, wie der Falco-Sound im Konzert rüberkommen muss. Anfangs der 80er Jahre spielte Falco in der Anarcho-Band Drahdiwaberl rund um Stefan Weber. Bei Drahdiwaberl-Konzerten bekam der kommende Star bereits die Chance, seinen späteren Hit „Ganz Wien“ zu spielen. Ewald und Martin waren bei einem Konzert in Salzburg dabei. „Falco muss es selbst machen“, meinte Martin damals.
Anfang der 80er Jahre arbeitete eine weitere 80er-Ikone, Reinhold Bilgeri, mit Falco zusammen. Er überließ ihm sogar die Musik zu dessen Einstiegshit „der Kommissar“. Gemeinsam mit dem Topproduzenten Robert Ponger schrieben sie an Liedern. Damals schenkte Bilgeri Ponger eine LP von Ricky James mit dem Titel „Super Freak“. Die Bass-Line daraus gab den Impuls für Falcos ersten Hit „Der Kommissar“.
Auch Rudi Nemeczek von „Minisex“ kannte Falco gut. Er hätte immer wieder versucht, sich neu zu erfinden, so Nemeczek. An Falco sehe man, wie hart das mediale Geschäft ist. „Als er keine Massenhits mehr hatte, wurde er hängengelassen“, sagt der Minisex-Mastermind. Auch wenn er immer gute Platten machte, wurde Falco erst nach seinem Tod wieder vermehrt im Radio gespielt. Kritiker kommentierten Falcos Absturz teils mit Schadenfreude. Udo Huber erklärt diese Tatsache mit der österreichischen Mentalität und der Wertigkeit seiner Künstler: „Wer hoch fliegt, wird bald heruntergeholt.“
Musik-Videos, MTV und die „Großen Zehn“
Die 80er Jahre waren auch die große Zeit des Musiksenders MTV. Plattenlabels leisteten sich teure Videos für ihre Stars. Besonders aufwendig war das Video zu Michael Jacksons Hit „Thriller“. In Österreich präsentierte Udo Huber in seiner ORF-Sendung „Die großen 10“ Videos. „Damals waren Musikvideos etwas Besonderes. Heute kann auf Youtube permanent jedes Video gesehen werden“, so Udo Huber.
Zu Udos Markenzeichen wurde damals ein Overal, auch wenn er gar nicht so oft einen getragen hätte, behauptet er heute: „Ich habe am Anfang meiner Fernsehkarriere nicht gewusst, was ich anziehen soll.“ Als er dann in Linz Roger Chapmann sah, der bei einem Konzert auch einen Overal anhatte, kopierte er diese Idee.
Neben der Vorstellung der Charts wurden in die „Großen 10“ auch Gäste eingeladen, darunter Superfeucht. „Es war kein Nachteil, nicht aus Wien zu sein“, meint Ewald. Die Band versucht 14tägig Medientermine in Wien wahrzunehmen. „Die großen 10“ wurden auch über Österreichs Grenzen hinaus gesehen. „Wenn du beim Udo warst, hast du es geschafft und warst sehr präsent“, erinnert sich Rudi Nemeczek.
Auch Minisex bekam mehrmals die Chance, in den „Großen 10“ dabei zu sein. „1989 hatte diese Sendung noch eine Einschaltquote von 1 Million“, erinnert sich Udo Huber. Heute könne das Publikum nicht mehr mit wenigen Auftritten erreicht werden. Künstler müssten viel mehr arbeiten, damit Menschen erreicht würden.
New Wave in Österreich- ein Umbruch
Mit Falco, Minisex und dem Rest der österreichischen New Wave-Szene, zu der sich auch Superfeucht zählt, bekamen in der ersten Hälfte der 80er Jahre die bewährten Austropopper rund um Wolfgang Ambros, Georg Danzer oder Peter Cornelius Konkurrenz. Es kam zu Platz-Hirsch-Kämpfen in den Medien. Superfeucht kannte damals sämtliche Acts der österreichischen Popmusik. Eine besondere Freundschaft verband die Linzer mit Wilfried, den sie als Produzent, unter anderem für ihren Hit „Jetzt oder nie“, gewinnen konnten.
Die New Wave-Szene in Österreich anfangs der 80er Jahre war also ein Umbruch. Popmusik „Made in Austria“ sollte international erfolgreich werden. Minisex hatte mit „Rudi gib acht“ und „Eismeer“ in Österreich zwar große Hits, ihre Veröffentlichungen in Schweden, Norwegen und Dänemark, floppten aber. Und live kam die Band über den deutschsprachigen Raum auch nicht hinaus.
Minisex betrieb in jenen Jahren allerdings ein eigenes Platten-Label, wo Hansi Lang und auch die Hallocination Company oder Tom Pettings Herzattacken, rund um den späteren Radio-Moderator Eberhard Forcher, produziert wurden. Bekanntlich schaffte Hans Hölzel, alias Falco, mit „Rock me Amadeus“ den großen internationalen Durchbruch, flankiert von Opus mit „Live is Life“.
Erdenklang
Der Vorarlberger Musiker Klaus Pruenster gilt als Miterfinder der „computerakustischen Rockmusik mit Erdenklängen“, die er bei internationalen Musik-Projekten anlässlich des Elektronik-Festivals „Ars Electronica“ in Linz weiterentwickelte. 1982 gelang ihm der Hit „Wunderwelt“. Für sein Werk wurde Pruenster bereits ausgezeichnet. Nach dem Professorentitel wurde er 2017 auf dem Walk of Stars im Wiener Prater verewigt.
„60 ist das neue 40“
Für die Bühne fühlt sich Rudi Nemeczek noch nicht zu alt. „60 ist das neue 40“, meint er. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre hat sich die Band aufgelöst. Nemeczek arbeitete dann als Kreativdirektor in Werbeagenturen. 2014 haben Minisex das letzte Album auf den Markt gebracht. Erinnerungen sind etwas Positives, wenn man nicht rückständig denkt, meint Rudi. Udo Huber gilt als Kultmoderator der 80er Jahre. Nach dem Ende seiner Fernsehmoderatorentätigkeit feierte er 2007 mit der Sendung „The Return of Mister Udo Huber“ ein Comeback. Revivals findet er schön: „Wir sind nicht von gestern sondern trendy.“
(Peter Pohn)
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2017 organisierten die Linzer erstmals ein 80s-Revival auf dem Linzer Pfarrplatz. Mit dabei waren damals österreichische Top Acts der 80er Jahre, wie Minisex, Klaus Pruenster und natürlich Mr. Hitparade Udo Huber. Gemeinsam erinnerten sie sich an die 80er Jahre zurück, die sie mit ihrem Wegbegleiter Falco verbindet. 1985 spielte etwa Superfeucht im Vorprogramm von Falcos Europatour „Amadeus“.
Auf Tournee mit Falco
Die Falco-Band bestand aus exzellenten Musikern, erinnert sich Superfeucht-Frontman Ewald Tröbinger. Sie hätten gewusst, wie der Falco-Sound im Konzert rüberkommen muss. Anfangs der 80er Jahre spielte Falco in der Anarcho-Band Drahdiwaberl rund um Stefan Weber. Bei Drahdiwaberl-Konzerten bekam der kommende Star bereits die Chance, seinen späteren Hit „Ganz Wien“ zu spielen. Ewald und Martin waren bei einem Konzert in Salzburg dabei. „Falco muss es selbst machen“, meinte Martin damals.
Anfang der 80er Jahre arbeitete eine weitere 80er-Ikone, Reinhold Bilgeri, mit Falco zusammen. Er überließ ihm sogar die Musik zu dessen Einstiegshit „der Kommissar“. Gemeinsam mit dem Topproduzenten Robert Ponger schrieben sie an Liedern. Damals schenkte Bilgeri Ponger eine LP von Ricky James mit dem Titel „Super Freak“. Die Bass-Line daraus gab den Impuls für Falcos ersten Hit „Der Kommissar“.
Auch Rudi Nemeczek von „Minisex“ kannte Falco gut. Er hätte immer wieder versucht, sich neu zu erfinden, so Nemeczek. An Falco sehe man, wie hart das mediale Geschäft ist. „Als er keine Massenhits mehr hatte, wurde er hängengelassen“, sagt der Minisex-Mastermind. Auch wenn er immer gute Platten machte, wurde Falco erst nach seinem Tod wieder vermehrt im Radio gespielt. Kritiker kommentierten Falcos Absturz teils mit Schadenfreude. Udo Huber erklärt diese Tatsache mit der österreichischen Mentalität und der Wertigkeit seiner Künstler: „Wer hoch fliegt, wird bald heruntergeholt.“
Musik-Videos, MTV und die „Großen Zehn“
Die 80er Jahre waren auch die große Zeit des Musiksenders MTV. Plattenlabels leisteten sich teure Videos für ihre Stars. Besonders aufwendig war das Video zu Michael Jacksons Hit „Thriller“. In Österreich präsentierte Udo Huber in seiner ORF-Sendung „Die großen 10“ Videos. „Damals waren Musikvideos etwas Besonderes. Heute kann auf Youtube permanent jedes Video gesehen werden“, so Udo Huber.
Zu Udos Markenzeichen wurde damals ein Overal, auch wenn er gar nicht so oft einen getragen hätte, behauptet er heute: „Ich habe am Anfang meiner Fernsehkarriere nicht gewusst, was ich anziehen soll.“ Als er dann in Linz Roger Chapmann sah, der bei einem Konzert auch einen Overal anhatte, kopierte er diese Idee.
Neben der Vorstellung der Charts wurden in die „Großen 10“ auch Gäste eingeladen, darunter Superfeucht. „Es war kein Nachteil, nicht aus Wien zu sein“, meint Ewald. Die Band versucht 14tägig Medientermine in Wien wahrzunehmen. „Die großen 10“ wurden auch über Österreichs Grenzen hinaus gesehen. „Wenn du beim Udo warst, hast du es geschafft und warst sehr präsent“, erinnert sich Rudi Nemeczek.
Auch Minisex bekam mehrmals die Chance, in den „Großen 10“ dabei zu sein. „1989 hatte diese Sendung noch eine Einschaltquote von 1 Million“, erinnert sich Udo Huber. Heute könne das Publikum nicht mehr mit wenigen Auftritten erreicht werden. Künstler müssten viel mehr arbeiten, damit Menschen erreicht würden.
New Wave in Österreich- ein Umbruch
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Erdenklang
Der Vorarlberger Musiker Klaus Pruenster gilt als Miterfinder der „computerakustischen Rockmusik mit Erdenklängen“, die er bei internationalen Musik-Projekten anlässlich des Elektronik-Festivals „Ars Electronica“ in Linz weiterentwickelte. 1982 gelang ihm der Hit „Wunderwelt“. Für sein Werk wurde Pruenster bereits ausgezeichnet. Nach dem Professorentitel wurde er 2017 auf dem Walk of Stars im Wiener Prater verewigt.
„60 ist das neue 40“
Für die Bühne fühlt sich Rudi Nemeczek noch nicht zu alt. „60 ist das neue 40“, meint er. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre hat sich die Band aufgelöst. Nemeczek arbeitete dann als Kreativdirektor in Werbeagenturen. 2014 haben Minisex das letzte Album auf den Markt gebracht. Erinnerungen sind etwas Positives, wenn man nicht rückständig denkt, meint Rudi. Udo Huber gilt als Kultmoderator der 80er Jahre. Nach dem Ende seiner Fernsehmoderatorentätigkeit feierte er 2007 mit der Sendung „The Return of Mister Udo Huber“ ein Comeback. Revivals findet er schön: „Wir sind nicht von gestern sondern trendy.“
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