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    Parlophone

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    • Die Zeitgenossen waren verwirrt vom neunten Original-Studioalbum der Beatles. Einem Album ohne richtiges Cover und ohne echten Titel. Aber was darauf zu hören war, war bunt, vielfältig und avantgardistisch. Aber trotzdem nicht so, wie es Fans und Kritiker damals eigentlich erwartet hätten. Denn mit Sgt. Pepper hatte diese Platte so gar nichts zu tun, sollte es aus Sicht der Beatles aber auch nicht.

      Das Weiße Album war auf einen Seite das vielleicht kreativste und vielseitigste der Bandgeschichte, elf Musikgenres werden auf den vier LP-Seiten bedient, aber es war auch gleichzeitig das bis dato schwierigste Album der Bandgeschichte. Denn die vier waren eben nicht mehr die verschworene Gemeinschaft von einst. Und somit markiert das Album nicht nur den Abschied der Beatles von der psychedelischen Flower-Power-Zeit und ihre musikalische Ankunft im bewegten Jahr 1968, sondern ist letztlich auch so etwas wieder der endgültige Anfang vom Ende der Band. Und für Sektenführer Charles Manson war das Album die Anleitung zur Apokalypse und Massenmord. Und was das alles mit Affensex zu tun hat, hört ihr heute bei I Want To Tell You about the Beatles mit Malte Asmus.

    • Die Arbeiten an Sgt. Pepper hatten die Beatles gerade erst beendet, das Album war noch nicht einmal erschienen, da rief Paul McCartney seine Kollegen schon wieder an die Instrumente. Er hatte schon wieder eine Konzeptidee, die er unbedingt umsetzen wollte. Speziell John und George waren nicht unbedingt begeistert, schon wieder nach Pauls Pfeife zu tanzen. Die Entfremdung der vier Beatles voneinander hatte bereits beim Vorgängeralbum begonnen und setzte sich auch auf diesem Album fort, das eigentlich gar nicht als Album konzipiert war und nie eines hätte werden sollen. Malte Asmus erklärt euch warum und auch, warum „Pepper für Arme“ dem Werk nicht gerecht wird.

    • With The Beatles … das ist eines der vielleicht meistunterschätzten Alben der Beatles. Aber es ist das Album, das nicht nur ihren Status als Nummer 1 in Großbritannien untermauerte, sondern die Musik der Beatles auch für die Intellektuellen akzeptabel gemacht hatte. Und damit starteten die Beatles so richtig durch – auch dank des legendären Covers der LP. Das war bahnbrechend neu und stilprägend für ein ganzes Jahrzehnt. Es wurde oft kopiert, aber – wie die Musik der Beatles auch – natürlich nie erreicht.

    • 15.
      11:10

      Der Erstling der Beatles wurde in einer langen Zwölf-Stunden-Session aufgenommen. Und diese exakt 585 Minuten, die die vier für ihr Debütalbum brauchten, dürften die produktivsten der Rockgeschichte sein. Die Produktion kostete die EMI und ihr Label Parlophone gerade einmal 400 Pfund, aber spielte und spielt noch heute ein Millionenfaches ein. Mit „Please Please Me“ stellten die Beatles die Musikwelt auf den Kopf und veränderten sie für immer. Malte Asmus erzählt die Geschichte des Albums.

    • Der fünfte Beatle… Es gibt so viele, denen dieser Beiname schon verpasst wurde, aber zu Produzent George Martin passt er besonders gut. Denn ohne ihn wäre die Geschichte der Beatles sicher nicht DIE Erfolgsgeschichte geworden, die sie am Ende wurde. Klar, es waren die Beatles, die ihr Herz in Texte und Melodien packten und so einen Welthit nach dem anderen schrieben.

      Aber es war George Martin, der ihnen zunächst mal überhaupt einen Plattenvertrag gegeben hatte. Und dann wurde er noch mehr: Vaterfigur, enger Vertrauter. Und er nahm sie im Studio an die Hand und sorgte dafür, dass ihre Musik überhaupt so klingen konnte, wie sich die Beatles das selber vorstellten.

      George Martin war das Hirn hinter der wohl kreativsten Rockband aller Zeiten. Und vielleicht klang dank George Martin die Musik dann am Ende tatsächlich sogar noch ein bisschen großartiger als es die vier Jungs alleine geschafft hätten.  Paul spielte Bass, John und George Gitarre, Ringo die Drums und George Martin spielte eben mit dem Aufnahmestudio. Er machte es zu seinem Instrument und revolutionierte damit den ganzen Berufszweig des Produzenten und die Rockmusik.

      Welchen Einfluss George Martin speziell auf die Musik der Beatles hatte, erklärt Malte Asmus in dieser Ausgabe von „I want To Tell you About The Beatles“. Außerdem erfahrt ihr, warum ihn dieser Einfluss zum – zumindest musikalisch – vielleicht fünftesten aller fünften Beatles macht.

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