"Und dann kam Punk

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    Und dann kam Punk

    • Im Gespräch mit Barbara. Wir reden über Die roten Nelken, Punk in der Schule, die Band der Schwester Sleazy Inc. Operated, ein Vier-Frauen-Haushalt, ein Damenbart vom Holzhacken zu bekommen, Pferdemalen in der Waldorfschule, eine antikapitalistische Grundhaltung, die Gerber in Weimar, auf dem Bett sitzend zeichnen, eine Trip Hop-Phase, eine konservative Phase in Berlin, Kommunikationsdesign in Braunschweig, Café Nexus Konzerte mit Amen Ra & Des Ark, Comics von Trouble X, die Band Tephra, was Punk eigentlich ist, Vokü im Bioladen, Glasses in USA, der Comic-Salon in Erlangen mit Anke Feuchtenberger & der Entschluss nach Hamburg zu gehen, die DIY-Szene in Leipzig, Postaustragen, Plakate & Cover für Käfer K, June Paik & Trainwreck, der Versuch in Bildern, eindeutige Geschlechtszuschreibungen zu vermeiden, das Interesse an Ambivalenzen, mit männlichen Perspektiven groß werden, Babaras Einstieg bei der Band MIO, sich immer mal wieder nicht als Teil der Punk-Szene fühlen wollen, die Heteronormativität der Punk-Szene, eine Affinität zu Elektromusik, die Entstehung von “Our Piece of Punk”, auf Lesereise, dass kaum Leute die Kunst studieren davon leben können, an den Kunstmarkt gebunden zu sein, den Umgang mit Kritik als Künstlerin, der Wunsch einer Residency in Kyoto, Subkultur in Japan, uvm.    

    • Im Gespräch mit Hauke. Wir reden über die Entdeckung von Dead Kennedys in England, der Plattenladen Salzmann in Wolfsburg, Konzerte im Jugendhaus Ost, The Accüsed, zum Geburtstag zu McDonald´s, Mentally Murdered von Napalm Death, Elektromusik von Front 242 & Alien Sex Fiend, Straight Edge, das erste Konzert mit Wizo & Extreme Noise Terror, der wichtige Einfluß von Rainer & Holger Ohst, ein sehr frühes Konzert mit Peace of Mind, Intricate & Freedom Begins, der komische Zusammenhang von Wolfsburg & VW, pre-Age-Bands wie Knupsi & Waidmanns Unheil, der Umgang von Erwachsenen mit schiefen Jalousien, dass Menschen nichts schnallen, das jugendliche Erwachen, der Wunsch nach Veränderung, 8 Jahre nicht in Autos steigen, lernen sich in Außenseitersituationen zurechtzufinden, Glück im Leben haben, der Wob-Mob, Aufnahmen im Soundbunker Ludwigshafen, keine Ehrfurcht vor Menschen, der Kern von DIY, der Umzug nach Bremen führte zum Ende von Age, ideologische Uneinigkeiten, mit dem Begriff Kollektiv nichts anfangen können, Emo-Heini sein, die große Liebe zu Berit, Haukes andere Bands wie Assay, Zodiac & Mizanthrop, mit der Mucker-Szene nix zu tun haben, ein großer Stinkefinger, nach dem Geschichtsstudium keine Ahnung was zu tun, alles Scheiße finden, 14 Kilo Senf zuhause, dass nichts Sinn hat, die Erfüllung als Journalist zu arbeiten, eine Blamage mit Ursula von der Leyen, die Filme Deadly Nam & City Kill, der coole Titeltrack von Amos, Aussehen wie Bender von Futurama, ein Roman namens Pech, wirres Zeug reden, besoffen wahrscheinlich schwer zu ertragen sein, “Tierisch gut auch ohne Fleisch: Der Auflauf von Hauke Hirsinger”, Veganismus im Mainstream, der Hass auf Spiritualität, der größte Idiot von allen sein, der Wunsch nach mehr Rationalität, 100.000 Jahre alt werden wollen, eine potentielle Zeitreise in die Weimarer Republik, Mittelstands-Kind mit allen Möglichkeiten sein, ein Graustufen-Typ sein, uvm.

    • Im Gespräch mit Ellen. Wir reden über Popper in Böblingen, eine private Ganzstagsschule, eine Minor Threat-Platte zum 17. Geburtstag, Wetten Dass & Verstehen Sie Spaß, die Nena-Kleidungs-Collection (Sorry fürs Abfeiern, der Podcast wurde vor Nenas richtigem Querdenken-Fantum-Outing aufgenommen), Subkultur-Cliquen-Bildung in der Wohlstandsschule, Terence Trent Darby, der Skateboard-Laden Jock Sports, die H-Blockx, Magazine wie Monster & Thrasher zur Abgrenzung, der wunderbare Claus Grabke mit Eight Dayz, das erste Konzert mit Falco, Ronnys Pop Show, in den Osterferien bei einem Punk-Konzert, Postkarten-Punks in London, Unverständnis über Minor Threat, breites Musik-Hören, The Smiths & Sisters of Mercy in der Hitparade, die “Alt-Punks” von Wizo aus der Arbeiterstadt Sindelfingen, Abhängen am ZOB, von Nazi-Boneheads bedroht & verfolgt werden, Hilfe von den Sindelfinger Altpunks in Der Traube, dass Ian Stuart ein paar Wochen in der Nazi-Kneipe Kolbstüble in Stuttgart gewohnt hat, Konzerte im Pavillon Sindelfingen, wegen einem Schweizer Taschenmesser in Polizeigewahrsam, aktiver werden gegen Rechts, Baader-Meinhof-Komplex lesen, Ton Steine Scherben statt Toy Dolls, nicht gut mit Ungerechtigkeit umgehen können, keine Chance Pakete in die DDR schicken können, “Wo kann man sich für die Revolution eintragen?”, von Punk enttäuscht sein, Conflicts von Protest to Resistance, Bad Brains zum Geburtstag & wieder nichts verstanden, ein Referat über Bob Marley & Rastafari, die Spiritualität der Bad Brains, der Lion of Judah, der Turmbau zu Babel, eine kleine Einführung zum Thema Babylon, die großartige Kombination Gorilla Biscuits & Walter Elf, leider Freaky Fukin Weirdoz statt Jingo de Lunch bei Bad Brains, der Heroin-Tod von Lutz, beim Cro-Mags-Konzert waren nur Rocker, freundliche Hardcore-Konzerte in Höfingen, SxE-Spaßbremsen auf Parties, durch die Band Sog mit Straight Edge versorgt werden, Helm von Dawnbreed & Kontakte in die Schweiz zu Mine via Armin & Ute, ein Q&A im Shelter Krishna-Bus, auf Sinnsuche im Böblinger Krishna Tempel, ein Crash-Kurs zum Thema Krishna, das Göttliche in allen Dingen erkennen, auf Sinnsuche in Indien, dass Indien wahnsinnig anstrengend war, dass Materie nicht Materie befreien kann, dass die Tempel auch ganz schöne Jungs-Clubs sind, Studium der Indologie & vergleichenden Religionswissenschaften, Konzerte mit Reaching Forward, True Blue, Subject To Change & viele kleine Shows in Schorndorf, das House of Devarishi mit Dharmavit, Sinn & Unsinn von Plattensammeln, aktuelle Lieblingsbands: Mil-Spec, Fireburn, Wild Side, Magnitude, Vanguard, Lifeforce, Be Well, Don´t Sleep, uvm.       

    • Im Gespräch mit Philipp. Wir sprechen über Reich & Sexy von den Toten Hosen, Holland-Urlaub, klassische 90er-Punk-Sozialisation, heimlich Bad Religion-Aufnäher auf der Jeans-Jacke, alles was beim Karstadt in Gladbeck an Punk zu kaufen, exotische Bands wie Rancid, dass But Alive & Lokalmatadore irgendwie das Gleiche war, sich Bauch-Links fühlen, eine gewisse eigenbrötlerische Art, Punks in Talkshows, Alex Schweers, das erste Konzert mit Undeclinable Ambuscade & Ten Foot Pole in der Zeche Carl, Schülerpraktika bei der SPD & beim Plastic Bomb, das erste Interview mit Jay Bentley, Redaktionstreffen vom Plastic Bomb, die professionellere Prüfung vom Ox, die Karriere bei der APPD, die Rekrutierung von Wolfgang Wendland, quasi keine Reaktionen auf APPD-Demos, der große Pogo-Krieg, die KPD/RZ, die Hofnarren-Funktion von “Die Partei”, Parteimitglied von Die Linke werden, Zivildienst im Gladbecker Jugendzentrum und ein Konzert mit Vaders & Versus, Geschichts-Studium in Bochum, Sozialwissenschaften auf Diplom, eine Diplom-Arbeit über “Die Linke in NRW”, der Sammelband “Punk in Deutschland”, der Utopie-Forscher Peter Seifert, dass Korrekturlesen eigentlich keine schlechte Idee ist, die Verbindung von frühem Punk & der schwulen Szene, dass das Verhältnis von HC/Punk zu LGBTQI* entsprechend der Mehrheitsgesellschaft war, das Cover von Cro-Mags Age of Quarrel, die wichtige Rolle von AIDS-Aktivismus, homophobe Texte von Bands wie Descendents, Angry Samoans oder Cro-Mags, Limp Wrist im AJZ Bielefeld, 53rd & 3rd von den Ramones, Anti-Corpos, das Akustik-Album von MDC, der Kontakt zum Ventil Verlag über Sookee, mit den Kassierern auf Tour, eine schöne Kritik im Missy Magazine, die Verbindung von Disco & queerer Kultur, Trumps Double Handjob-Tanz zu YMCA, die Aneignung von Schimpfworten, die Entwicklung von Schrottgrenze, die #Punktoo-Bewegung, transidente Personen in Bands, Gossips Wurzeln im queeren Riot Girl Bereich, Duane Peters, das Gladbecker Geiseldrama im kollektiven Gedächtnis, aktuelle Diskussionen ums Hammerhead Cover von Stay Where the Pepper Grows, Provokation im Punk, KIZ, die Schwierigkeit Kindern alles erklären zu müssen, uvm.      

    • Im Gespräch mit Marianne. Wir reden über Boney M, Clash & Sex Pistols, Indiemäßiges wie Elvis Costello & Pixies, die Frankenchrist von Dead Kennedys, die Penis Landscapes von Giger, die Schweizer Band Trampolin, zum ersten Mal mit 14 bei AC/DC, die familiäre Stimmung bei Verbal Assault & Profax, der Zugang über Hardcore durch ein Kleinanzeige im Zap, No More von Youth of Today im Unterricht, das erste Fanzine Silent Majority, Bier im Gymnasium, das Erwachen des eigenen Feminismus, der literarische Stammtisch bei Küchenparties, negative Erfahrungen mit Männern aus der Peripherie, das Ausleben in der DIY-Szene, mit dem Rücken zum Publikum spielen, mit 14 die erste Gitarre, die Hardcore-Sendung im Schweizer Fernsehen, Fear bei Saturday Night Live, Mainstream Platten verkaufen, das Sendungsbewusstsein des 90er Hardcore, mit einem Koffer voller Ideen zurück von Kent McClard & Born Against, die Geburt der DIY-Szene, Kent McClard & Ebullition, die ersten Emo Shows von Avail, Still Life & Sinker, Gratis-Fliegen per Swiss Air, 15 Jahre Versuche bei der Greencard Lottery, die Konstituierung der Szene durchs HeartattaCk, der Wunsch der Szene nach Regeln und die Diskussion innerhalb des HeartattaCk, Rucksäcke auf Hardcore Shows, das verkopfte Confrontation-Fanzine, dass Kent McClard ein guter Geschäftsmann ist, ein schlechtes Gatecrashers Review & seine Folgen, das Mojo verlieren, die Schwierigkeit in sozialen Situationen, nicht cool sein müssen, bewusst nicht in Social Media präsent sein, dass Facebook für Punk eigentlich inakzeptabel ist, personalisierte Werbung, Gitarrespielen bei Ferguson, die Band Farrokh Bulsara, das Mugglewump Fanzine, der überschrittene Zenit von Screamo, die Schwierigkeit als introvertierte Person im Drehbuch-Business Fuß zu fassen, Englisch & Kulturwissenschaften studieren & Lehrerin werden, Radfahren, ein entspannender Gemüsegarten, Bands für die Ewigkeit: Fugazi, Yaphet Kotto, Raein, Funeral Diner & The Hated, die großartige “Just Can´t Hate Enough”-Platte von Sheer Terror, die australische Serie “The End”, uvm. 

    • Im Gespräch mit Jan. Wir reden über Punks im Hamburger Strassenbild, die Doku “Randale & Liebe”, der Look vom Hamburger Fischmarkt früher, von AC/DC & Kiss über Trio & Extrabreit zu den Toten Hosen, GBH & Razzia, die Faszination für Cotzbrocken, zwei phantastische OHL-Platten, gut produzierte Rock-o-Rama-Platten, Fanzinebestellungen bei Vinyl Boogie & Mülleimer Records, der Nordwestdeutsche Kassettenvertrieb, das erste Fanzine “Chronick der Deutschen”, das erste Boskops-Album, Ute Wieners Buch “Zum Glück gab´s Punk”, absolutes Sportnietentum, Fanzines lesen im “Unterm Durchschnitt”, 1985 GZW in Winterhude, Keine Experimente-Festival mit Razzia und Blut & Eisen, mehrfach versuchen die Deutsche Trinkerjugend zu sehen, die tolle Konzertgruppe Fischcore vom Störtebecker, von Dr. Mabuse einen Stempel auf die Stirn bekommen zu haben, das Hamburger Schotenkampf-Umfeld, die großartigen Angry Samoans, die erste (Schüler)Band “Meine Eltern”, das “Beim ersten Mal tuts immer weh”-Festival in Sasel, Sven von Schneller Autos Organisation, die Witzband K70 mit Matthias vom Kabeljau-Fanzine, Henner Peschels extravaganter Look, ein Mini-Festival mit Kolossale Jugend & Huah!, die Gewaltbereitschaft der Hamburger Punkszene, keinen Bock auf Spinner, Konzerte im Keller der Roten Flora mit Yuppicide, die Ernsthaftigkeit von Punkarsch, ein 8-Minuten-Auftritt, die ersten Schritte von Tocotronic, die Freiheit der frühen Hamburger Schule, eine neue Welt mit Mutter entdecken, die Verabredung alle Cordhosen zu tragen, die Platzhirsche der Hamburger Schule, der aktuelle Diskurs zur Sichtbarkeit von Frauen in der Musik, L´age d´or & What´s so funny about, die erste CD “Digital ist besser”, durch Viva in die Wohnzimmer dieser Republik, mit Goliaths Bus zum Bizarre-Festival, wie sich die Spex verändert hat, die Lyrik in frühen Texten, undemokratische Bandstrukturen, Bewusstsein über die Rolle in der Band, die große Rolle von Moses Schneider, die formatierte Abfolge bei Konzerten, eine Band als kleines Unternehmen, Peter Maffay & seine Fans, das Nebengeschäft Merchandising, kunstaffine Eltern, alte Interviews angucken, der Umgang mit Kritik, Vatersein als Schub, John Lydon, Lieblingsplatten von Wipers, Flipper, Beton Combo, Sex Pistols, Honkas, VKJ, uvm. 

    • Im Gespräch mit Helge. Wir reden u.a. über Punk in der Bravo, Strassenjungs & Nina Hagen, ACDCs Whole Lotta Rosie, Punktreffen in Duisburg, Willi Wuchers “No Future” im WDR, einfach anders sein, Anti-Heroes aus Oberhausen, die humanitäre Einrichtung Friedensdorf International, im Schrebergarten besoffen einschlafen, Upright Citizens & Bluttat live in der schwarzen Schule, mal wieder das MRR, Crucifix & Pandemonium 1984 im Babylon Club in Hengelo, der VHC (Venlo Hardcore Club), Negazione, Declino, Svart Framtid im AJZ Bielefeld, ein Zine zu machen um Platten von Vinyl Boogie zu tauschen, Petra vom Hexentanz-Fanzine, der IRC, eigene Fotoaktivitäten auf Konzerten, Life is a bowl of cherries Fotozine, Fototipps von Murray Bowles, Zivildienst & anschließend Arbeitslosengeld beziehen, mit dem Hippie-Lehrer in der Projektwoche kiffen und Punk hören, die Marler Skatepunk-Szene, das erste Konzert mit Filthy Few in der Stockumer Schule in Voerde, die Live at CBGBs 7″, Gast-Sänger bei Ghost Street aus Oelde, Studium der Sozialpädagogik, um beim Friedensdorf International zu arbeiten, während des Studiums beim Fire Engine Laden aushelfen, der Job als Krankenhauskoordinator für Kinder aus Kriegsgebieten, ein schwieriger Einsatz in Afghanistan, im sozialen Bereich immer wieder Punks treffen, allen Menschen auf Augenhöhe begegnen, die Chicagoer Punk-Szene dank familiärer Beziehungen kennenlernen, Soli-Konzerte für Nina aus Boise, Plattenreleases mit Micha Will vom Plastic Bomb, der Hangover Heartattack Poison Idea Tribute Sampler, Feel the Darkness als beste Poison Idea Platte, die Arbeit mit vornehmlich männlichen Obdachlosen, dass weibliche Obdachlosigkeit oft versteckt ist, der Teufelskreis aus Wohnungslosigkeit & Arbeitslosigkeit, vielfältige Gründe für Obdachlosigkeit, immer den Menschen vor sich zu sehen, die Diagnose Speiseröhrenkrebs und seine Folgen, radikale Akzeptanz der Krankheit, die Unterstützung der Punk-Szene, gesünder Leben, Nervenstörungen durch Chemotherapie, dass während des Koma irre viel durch den Kopf geht, Henning Prochnow vom Anti-System-Fanzine, die Neuauflage vom Network of Friends, die Problematik der “Musealisierung” von Punk, dass es heutzutage mehr Frauen in Bands gibt, die Silberhochzeit mit Birgit, gute aktuelle Bands wie Bombardement (F), Oust (NL), Hässig (CH), Just war (CZ) & Hetze (B), gute neue Aufnahmen von Eu´s Arse, gute Reunions, Asozial aus Schweden, das Rebellion-Festival, 5 Bands für die Ewigkeit: Crucifix, Neuroot, Makiladores, Anti-System & Black Flag, Tipp für die Jugend “Mach selber”, den Ziehsohn Jan Sobe vom Proud to be Punk-Fanzine aus Dresden, uvm. 

    • Im Gespräch mit Maik & Matthias. Wir reden u.a. über Punk in der DDR, SchleimKeim, die Förderung von Underground durch die DDR-Führung, keine Punks in Thüringen, erste Konzerte nach der Wende, Dorfdisko mit Wave & Poppern, Rock Hard Festival in Jena mit Napalm Death & Co, Jugend im Plattenbau, die Ost-Thrash-Band Macbeth, die Ausnahme-Band Schleimkeim, auf der Suche nach Bands mit politischem Anspruch zum Punk, die Erleuchtung durch Earth Crisis, Schutt & Asche aus Arnstedt, das erste Schlagzeug für 50 Mark, die Bands Zerstörtes Ich & Amoklauf, die erste Band Before the Fall, 500 Leute beim ersten Konzert, Consense, die Gründung von Heaven Shall Burn, der Einfluss der H8000-Szene aus Belgien, Growing Movement, durch die Hardcore-Szene in die Welt, die elitäre Hardcore-Szene vs. die Metal-Szene aus der Arbeiterschicht, die rohe Energie von Hardcore, das 95er Dynamo, die megacoolen Power Trip, Elmar von Deeds of Revolution Records, Lifeforce Records, die Hardcore-Szene starb als professionell Rechnungen bezahlt wurden, es stand nie zur Debatte die thüringische Provinz zu verlassen, keine Sehnsucht nach Ausbrechen, das erste Mal auf dem Vort´n´Vis Festival, die erste Show in Santiago de Chile, Studium & Band unter einen Hut zu bekommen, die Rechnung immer allein zahlen, viele Prominente versuchen kein Arschloch zu sein, die lange Pause von Matthias, der Umgang damit nicht mehr Schlagzeugspielen zu können, der Druck auf großen Festivals zu spielen, immer machen was Du kannst, dass das Publikum beim Wacken aussieht wie ein Meer von Baked Beans, der putzige Thüringer Dialekt, live kommt sowieso Einiges vom Band, alte Fans zufriedenstellen und gleichzeitig experimentieren können, kreative Feigheit, Matzes Einstieg bei ClearXCut, Heimat wird zum Problem, wenn Leute nicht wissen wo sie hinwollen, wie es ist in einem Ort mit 35% AfD-Wählerschaft zu leben, die gelebte Schizophrenie auf dem Thüringer Land, vier Stunden Schnee-Schippen, Masterstudiengang Sammlungs-bezogene Kulturgeschichte, den inneren Wertecodex zu behalten, Schleimkeim, Rammstein, Renft, Karat, Biest, uvm.

    • Im Gespräch mit Flo. Wir reden über Punkfindung in Baden-Baden, ein Konzert mit Rostock Vampires, das Juz Nagold und Armin X-Mist, Musicpool in Karlsruhe, der Leidensweg von Trial & Error beim Plattenkauf, das harte Erarbeiten von neuer Musik, der gute Geschmack älterer Skater mit einem Gray Matter-Tape, die Beck Session Group, die “Punk-Hochzeit” in Baden-Baden, Bands wie Möbelzentrum & Sackratten, das erste Konzert mit Ego Trip & Tiny Giants, die schöne Fahrt durch den Schwarzwald nach Nagold, Konzerte mit Samiam, Nation of Ulysses, Neurosis, ein Label machen ohne Ahnung davon zu haben, in Bands zu spielen ohne ein Instrument zu können, wie Mama nicht auf den Iro klarkam, House-Parties im Keller, im Nachhinein pubertäres Mackertum erkennen, wenig Bewusstsein in der Kleinstadt, beim Bikini Kill Konzert Leute rausschmeißen, der Einstieg bei Ego Trip ohne jemals Bass gespielt zu haben, die erste Tour, Bands wie Inside Out, Born Against, Iconaclast, Rorschach & Neurosis als Vorbild, das kurze Leben von Zelot, das schöne Jube, Labelvorbilder Ebullition & Dischord, das Vierfarb-Cover der Golgatha 7″, Probleme mit dem Inlay zur Golgatha/Luzifers Mob-Split LP, Stress an der Grenze zu Luxemburg wegen Nazi-Verdacht, Genervtsein vom Pseudo-Assi-Tum, die grandiosen Rain Like the Sound of Trains vor zu wenig Leuten, das Kennenlernen älterer Herren durchs Plot, Hardcore & Punk als Identitätsstiftung durch Abgrenzung, geplatzte Träume vom Meeresbiologie- & Jura-Studium, ein ausnahmsweise nicht folgenloses Praktikum beim WDR, ein Film über Jack Kerouacs “On the road” mit Ma von Ego Trip, Dokumentationsfilme über Nazi-Deutschland, Kinofilme zu gesellschaftspolitischen Themen, der linke Diskurs über Privatisierung in den frühen 2000ern, viereinhalb Jahre Arbeit an “Der große Ausverkauf”, die sechs Stufen der Kreativität, Kinotour ist wie Hardcore-Tour, der Umgang mit Zeit, für komplexe Fragen gibt es keine einfachen Lösungen, die sogenannte Rush Hour des Lebens, dass es wirtschaftlich so nicht weitergehen kann, der Umgang mit Kritik, die Verhaftung in Nigeria, der sogenannte Ressourcen-Fluch, ein schwitzender Geheimdienstchef, die Aussicht auf 14 Jahre Haft, mit Andy Lehmann von Carol im Gefängnis, ein Benefiz-Konzert mit Tomte & Wir sind Helden organisiert von Philipp Styra, Schlagerparties in der Deutschen Botschaft in Nigeria, ein pessimistischer Blick in die Zukunft, pessimism of the intellect & optimism of the will, positive Erlebnisse mit jugendlichen Aktivist:innen, Lieblingsbands: Gray Matter, Fugazi, Neurosis, Born Against, aktueller Musik-Tipp: Run The Jewels, vieles vom International Anthem Label & Dutzende andere, in Würde altern, uvm.       

    • TRIGGERWARNUNG: Wir sprechen im Podcast auch über Angsterkrankungen & Depressionen. Betroffene oder Menschen, die das potentiell belastet, sollten diese Episode eventuell nicht hören.

      Im Gespräch mit Dagmar. Wir reden u.a. über Aufwachsen im provinziellen Spießertum, über einen Metal-Kumpel und den EMP-Katalog zur “Schlachtrufe BRD”-CD, Chaos Z- & Boskops-CDs, doch nicht mehr so textsicher sein beim Schlachtrufe-Sampler, ein zufälliges Die Ärzte-Konzert in Lippstadt, sich darüber wundern mit einer Trainingsjacke mit dem Aufdruck “Der Patriot” in Münster angesprochen zu werden, die Schwierigkeit Doc Martens Stiefel zu kaufen, Opas Arbeitsweste mit Che Guevara-Aufnäher, die Faszination für Sprayen, erste Graffiti-Versuche mit der SHEER TERROR-Bulldogge, automatisch als cool angesehen zu werden, wenn man bestimmte Bands geht, konspirative Dorf-Antifa-Treffen in Elternhäusern, detektivische Recherchearbeit bei rechtsoffenen Nachbarn, Antifa-Treffen im Alten Schlachthof in Soest, Demo vorm Abschiebeknast in Büren, deutscher HipHop von Anarchist Academy & Too Strong, selbst geschlachtete Kaninchen zu Weihnachten, die erste Konfrontation mit Veganismus & Tierrechte, als “Hausaufgabe” Praktische Ethik von Peter Singer lesen, Veganismus hieß “einfach alles weglassen”, Belagerung des Schlachthof-Neubaus der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück im Jahr 97, die VOR (Vegane Offensive Ruhrgebiet), Störung des Gänsereitens in Höntrup, immer mal wieder Stress mit der Obrigkeit, “Anna & Arthur halten´s Maul”, mal wieder Bruno Fischer-Sojamilch, stapelweise Tierrechts-Flyer, die bei den Eltern doch nichts bewirkt haben, mit Mama zur Jagd-Sabotage, T-Shirts mit Schlachthof-Bildern in der Schule, den WDR-Bericht “Radikal fleichlos”, bei Hendrik Zeitler Zuhause zum ersten Mal gutes veganes Essen bekommen, mit Veganissimo in der Hand E-Nummern kontrollieren, Arabic beim Kartoffel-Lord in Dortmund, die spannende Entdeckung von Straight Edge mit Bands wie Battery, Culture & Co, Metaxa in der Schulpause, ein selbstgezeichnetes Vegan-Tribal-Tattoo, Umzug ins Zivi-Wohnheim, diverse Aktivitäten im AJZ Bielefeld, Konzerte mit Morning Again, Highscore & Enfold im AJZ Bielefeld, die Frage wer das Aufs-Boden-Werfen von Enfold erfunden hat, auf Tour mit Bloodpact & Ruination, Privat-Adressen auf Flyern, Anfang des Studiums, um zu machen was man will, Bands wie ACME & Systral, Susan, Manon & Diana aus Holland, die geplante Tour mit The Swarm, Bloodpacts “Straight Edge is Verzet”-Shirts, das Ungdomshuset in Kopenhagen, Roberts Refuses Handynummer, stressige & unangenehme Touren, Touren als Ausnahmesituation, viele Gerede auf Poisonfree.com, wie Ralf Bock eine Band am Flughafen ausgesetzt hat, mit Kill Your Idols auf Tour in den USA, Freiwilliges Soziales Jahr in einem Wohnheim in Münster-Coerde, der Anfang der Beschwerden mit Herzrasen, Schwindel & Co ohne Diagnose, die erste Psychotherapie, Vermeidungstaktiken, Tätowierungen als Selbstverstümmelung & Veganismus als Essstörung, wie Notfallnummern leider oft nicht helfen, der lange Weg das richtige Medikament & einen Umgang mit der Krankheit zu finden, der komplette Verlust des Selbstbewusstseins, die Unmöglichkeit Medikamente abzusetzen, das Studium abbrechen, um endlich was Richtiges zu arbeiten, Beginn der Ausbildung als Veranstaltungskauffrau bis die Handelskammer das untersagt hat, Selbständigkeit als Veranstaltungstechnikerin, kilometerweise Kabel schleppen um beschäftig & ausgepowert zu sein, eine bezahlte Weiterbildung zur Eventmanagerin, bei Fucked Up im Gleis22 den zukünftigen Ehemann Straight-Edge-Guido kennenlernen, wie jemand behauptet anhand der Hände beurteilen zu können, ob jemand arbeitsfähig ist oder nicht, die Wichtigkeit von Sport & Tieren im Leben, ein Weg, der wackelig bleibt, uvm.

    Gespräche über früher und heute. Christopher und Jobst sprechen mit Menschen, für die Punk und Hardcore irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt. File under "Punk not perfect".
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