12: Florian Opitz (ZELOT, EGO TRIP, Spring Rec.) – Und dann kam Punk
MMP · Folge  · #13  · 16.02.21  · 2 Std. 42 Min.

12: Florian Opitz (ZELOT, EGO TRIP, Spring Rec.) – Und dann kam Punk

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Beschreibung

Im Gespräch mit Flo. Wir reden über Punkfindung in Baden-Baden, ein Konzert mit Rostock Vampires, das Juz Nagold und Armin X-Mist, Musicpool in Karlsruhe, der Leidensweg von Trial & Error beim Plattenkauf, das harte Erarbeiten von neuer Musik, der gute Geschmack älterer Skater mit einem Gray Matter-Tape, die Beck Session Group, die „Punk-Hochzeit“ in Baden-Baden, Bands wie Möbelzentrum & Sackratten, das erste Konzert mit Ego Trip & Tiny Giants, die schöne Fahrt durch den Schwarzwald nach Nagold, Konzerte mit Samiam, Nation of Ulysses, Neurosis, ein Label machen ohne Ahnung davon zu haben, in Bands zu spielen ohne ein Instrument zu können, wie Mama nicht auf den Iro klarkam, House-Parties im Keller, im Nachhinein pubertäres Mackertum erkennen, wenig Bewusstsein in der Kleinstadt, beim Bikini Kill Konzert Leute rausschmeißen, der Einstieg bei Ego Trip ohne jemals Bass gespielt zu haben, die erste Tour, Bands wie Inside Out, Born Against, Iconaclast, Rorschach & Neurosis als Vorbild, das kurze Leben von Zelot, das schöne Jube, Labelvorbilder Ebullition & Dischord, das Vierfarb-Cover der Golgatha 7″, Probleme mit dem Inlay zur Golgatha/Luzifers Mob-Split LP, Stress an der Grenze zu Luxemburg wegen Nazi-Verdacht, Genervtsein vom Pseudo-Assi-Tum, die grandiosen Rain Like the Sound of Trains vor zu wenig Leuten, das Kennenlernen älterer Herren durchs Plot, Hardcore & Punk als Identitätsstiftung durch Abgrenzung, geplatzte Träume vom Meeresbiologie- & Jura-Studium, ein ausnahmsweise nicht folgenloses Praktikum beim WDR, ein Film über Jack Kerouacs „On the road“ mit Ma von Ego Trip, Dokumentationsfilme über Nazi-Deutschland, Kinofilme zu gesellschaftspolitischen Themen, der linke Diskurs über Privatisierung in den frühen 2000ern, viereinhalb Jahre Arbeit an „Der große Ausverkauf“, die sechs Stufen der Kreativität, Kinotour ist wie Hardcore-Tour, der Umgang mit Zeit, für komplexe Fragen gibt es keine einfachen Lösungen, die sogenannte Rush Hour des Lebens, dass es wirtschaftlich so nicht weitergehen kann, der Umgang mit Kritik, die Verhaftung in Nigeria, der sogenannte Ressourcen-Fluch, ein schwitzender Geheimdienstchef, die Aussicht auf 14 Jahre Haft, mit Andy Lehmann von Carol im Gefängnis, ein Benefiz-Konzert mit Tomte & Wir sind Helden organisiert von Philipp Styra, Schlagerparties in der Deutschen Botschaft in Nigeria, ein pessimistischer Blick in die Zukunft, pessimism of the intellect & optimism of the will, positive Erlebnisse mit jugendlichen Aktivist:innen, Lieblingsbands: Gray Matter, Fugazi, Neurosis, Born Against, aktueller Musik-Tipp: Run The Jewels, vieles vom International Anthem Label & Dutzende andere, in Würde altern, uvm.       

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