"Wie übt eigentlich...? - Musiker*innen sprechen über's Üben

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    Wie übt eigentlich...? - Musiker*innen sprechen über's Üben

    • Eckart Altenmüller gehört sicher zu einem der profiliertestens Forschern auf dem Themengebiet musikalisches Üben. Er leitet des Instituts für Musikphysiologie und Musiker Medizin an der Hochschule in Hannover. Dort forscht und lehrt er gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen. Und ja, ich gebe zu, es war tatsächlich ein lang gehegter Traum ihn mal für ein Interview gewinnen zu können. 

      Als Neurologe interessiert ihn alles, was während des Musizierens in unserem Kopf vorgeht. Trotz eines vollen Arbeitspensums findet er weiterhin Zeit zum Üben und Konzerte spielen. Wie er dies schafft, darüber haben wir im Podcast gesprochen.

      Mir hat das Gespräch sehr großen Spaß gemacht, weil Eckart Altenmüller es schafft die komplexen Zusammenhänge in unseren Gehirn –  während des Übens und spielens eines  Instruments – auf verständliche Art und Weise zu erklären. Er berichtet von aktuellen Studien am Institut und erzählt, worauf es wissenscahfltich gesehen beim Üben ankommt. 

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    • Kristin Thielemann studierte Orchestermusik und Musikpädagogik an der Musikhochschule in Lübeck und stand bereits während dieser Zeit als Trompeterin für die Deutsche Oper Berlin unter Vertrag. Inzwischen ist sie allerdings ebenso erfolgreich als Autorin für verschiedene Musikverlage aktiv. Seit 2009 schreibt sie beispielsweise für den Verlag Schott Music zahlreiche Beiträge für die Fachzeitschrift üben & musizieren und veröffentlicht eigenständige musikpädagogische Publikationen. Über diese Tätigkeit haben auch wir uns kennengelernt.

      Wir haben uns  über unsere Verantwortung als Pädagog*innen, unser Feedbacks und eine gute Fehler-Kultur unterhalten. Aber vor allem hat mich interessiert, wie man es schafft Schülerinnen und Schüler wirklich zu langfristig motivieren. Hierin ist Kristin nämlich Expertin.

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    • Florian Hatzelmann ist aktuell Solo-Tubist am Opernhaus in Zürich, Teil von Fättes Blech und ganz frisch auch Mitglied bei Ernst Hutter und seinen Egerläder Musikanten. Damit vereint er gleich drei völlig verschiedene musikalische Stilrichtungen in einer Person.

      Als Musiker*in kennen sich viele von uns diese Stimme im Kopf, die einen immer wieder an der eigenen Leistung zweifeln lässt. Bei Florian ist diese Stimme besonders laut, was bestimmt auch mit seinem ungewöhnlichen Werdegang zu tun hat. Sie ist für ihn allerdings Fluch und Segen gleichermaßen. Auf die Frage wie man hier eine Balance herstellen kann haben wir versucht gemeinsam eine Antwort zu finden.

      Sein Satz „Einstellung schlägt Planung“ hallte bei mir noch eine ganze Zeit lang. Vor ein paar Tagen habe ich in der ARD Mediathek die Dokumentation über Jan Ullrich geschaut (Großer Tipp an dieser Stelle). Es ist beeindruckend mit welcher Disziplin die Profis dort ihre Kilometer abspulen und welche mentale Stärke es wohl braucht, dieses Programm durchzuhalten. 

      Nach dem Gespräch mit Florian wurde mir aber auch nochmal deutlich, wie entscheidend dieses Prinzip auch in der Musik ist. Der individuell perfekte Übeplan ist wichtig, genauso aber die Kraft diesen auch dann einzuhalten und durchzuziehen, wenn es mal nicht so gut läuft. Üben wird dann fast zu einer stoischen Philosophie.

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    • Theresia Philipp zählt zu den gefragtesten Musiker*innen in der deutschen Jazz-Szene. Gerade letzten Monat war sie als Instrumentalistin des Jahres für den Deutschen Jazz-Preis nominiert und hat ihn mit Sebastian Gramms Hard Boiled Wonderland dann auch gewonnen. Scheinbar ganz nebenbei komponiert sie noch und gewinnt auch hier Preise und Stipendien. Im Jahr 2021 lud sie die HR Big Band als musikalsiche Leiterin für ein Projekt ein.

      In der Corona-Zeit erkrankte Theresia allerdings an Covid und leidet seither an den Folgen. Das sogenannte Long-Covid betrifft schätzungsweise 10% aller Infizierten. Besonders das chronische Fatigue Syndrom macht den betroffenen dabei am meisten zu schaffen. Es äußert sich nicht nur in annhaltender Erschöpfung, sondern auch in Konzentrationsschwierigkeiten und Muskelschmerzen. Wie man damit übt geschweigedenn seinen Alltag als freiberufliche Musiker*in bewältigt, darüber haben wir gesprochen.

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      Das gesamte Interview mit Theresia nachlesen: http://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich-theresia-philipp/

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    • Mareike Wiening gehört zu der Sorte Mensch, deren Glas immer eher halb voll als halb leer ist. Kein Wunder also, dass sie nach ihrem Studium hier in Deutschland den Schritt gewagt hat und es auch in New York versucht hat. 

      Wir haben viel darüber gesprochen, wie es ist in der Stadt des Jazz zu studieren, Gigs zu spielen und als Musikerin zu arbeiten. Und, warum sie dann doch wieder nach Deutschland wollte.

      Mareike gab Einblicke in ihre besondere Methode zu Komponieren. Eine Technik die sie während ihres Studiums an der New York University bei Stefon Harris gelernt hat. Ganz aktuell – quasi heute, wenn ihre die Folge direkt am Mittwoch hört – ist Mareike mit ihrer Band auch unter den Nomminierten für den Deutschen Jazzpreis. Wir drücken die Daumen von hier aus.

      Links im Gespräch:

      Kompositions-Methode von Stefon Harris (mit Notenbeispiel)
      Das ganze Interview zum Nachlesen

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    • „This beauty comes from within, from the depth of the music, and leaves space for always new associations“ schrieb das Jazzpodium mal über die Musik von Christian Pabst. Und nach dem Gespräch mit kann ich dem nur zu 100% zustimmen.

      Zweifellos gehört Christian Pabst zu einem der gefragtesten Jazzpianisten in Europa. Aber nicht nur als Instrumentalist hat er sich inzwischen einen Namen erworben. Als Dozent unterrichtet er mittlerweile an der Hochschule für Musik Saar und als Gastdozent am Conservatorium in Amsterdam.

      Wenn man Christian Pabst im Gespräch zuhört, kann man schon mal den Eindruck gewinnen, dass sein Tag mehr als 24 Stunden hat. Leben in Italien, unterrichten in Deutschland und den Niederlanden – dazu internationale Reisen für Konzerte. Dazwischen Zeit für die Familie, Üben und während der Pandemie blieb sogar noch etwas Muße zum Lesen übrig.

      Wie er es schafft, das alles unter einen Hut zu bekommen und wie er es vor allen Dingen geschafft hat musikalisches Selbstbewusstsein zu entwickeln und seine eigene Sprache zu finden, darüber haben wir im Podcast gesprochen.

      Die gesamte Folge zum Nachlesen gibt es hier: http://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich-christian-pabst/

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    • Peter Laib kennen die meisten sicher durch Ernst Hutter & seine Egerländer Musikanten – oder als Groove-Maschine bei Moop Mama. 

      Zufällig bin ich im letzten Jahr über seinen Aufruf zur Teilnahme an der Studie zu seiner Master-Arbeit in Mentalcoaching gestoplert. Als er diese kürzlich abgegeben hat, war ich natürlich neugierig, wie sie so gelaufen ist und ob, seine Methode erfolgreich war.

      Mit Peter hatte ich aber nicht nur einen Mentalcoach als Gast, sondern natürlich auch einen fantastischen Musiker. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um möglichst viel über seinen Übe-Alltag zu erfahren. 

      In der Folge sprechen wir über:

      Das Interview zum Nachlesen findet Ihr auf meinem Blog: www.what-is-practice.de

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    • Auf Franziska Kuba bin ich im letzten November aufmerksam geworden. Da stand sie, gemeinsam mit zwei anderen Dirigent*innen im Finale des Chordirigent*innen-Preises – und gewann den Publikumspreis. Im MDR erschien daraufhin ein Interview mit ihr, welches ich fasziniert las.

      Denn sind wir ehrlich, die Frage wie sich ein*e Dirigent*in auf Proben und Konzerte vorbereitet, dürfte sich gewiss ein jeder von uns bereits mal gestellt haben. Grund genug, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

      Dass unser Gespräch schnell noch viele weitere Dimensionen ihres Berufsalltags öffnete, lag sicher an der unglaublich offenen und neugierigen Art von Franziska. Kein Wunder also, dass sie gerade auch eine Promotion anstrebt – und ursprünglich eigentlich Medizin studieren wollte.  

      Besonders schön fand ich, mit welcher Offenheit Franziska über ihre Schwächen sprechen kann – ohne dabei schwach zu wirken. Im Gegenteil sogar. Sie scheint daraus Kraft und Energie zu schöpfen noch mehr an ihrer Passion, dem Chor-Dirigieren, zu arbeiten. 

      Und dann, als am Ende des Interviews alle Fragen gestellt waren, haben wir noch ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. Quasi Off-the-Record. Dieser Teil ist besonders offen und ehrlich und ich bin gespannt, wie ihr ihn findet.

      Das ganze Interview zum Nachlesen: http://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich-franziska-kuba/

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    • Die heutige Folge ist besonders, denn sie steht auch noch ganz im Zeichen einer neuen Rubrik, die es seit Oktober hier auf dem Blog gibt. Nämlich dem Format „In der Sprechstunde“. 

      Darin beantworten Expert*innen Eure Fragen zu einem halbjährlich, wechselnden Thema. Den Anfang machte der große Themenkomplex „Mentale Gesundheit“. An dieser Stelle nochmal ein herzliches  Dankeschön an die Psychologin Nathalie Mong, die als Expertin die ersten Fragen beantwortete.

      Wenn ihr euch nun noch fragt, was mentale Gesundheit mit Eurem Übealltag zu tun hat, dann seid auf die Folge gespannt.

      Barbara und ich kennen uns noch von der Hochschule für Musik in Saarbrücken. Was ich lange nicht wusste, sie studierte vor ihrem Gesangsstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen auch bereits erfolgreich den Bachelor Psychologie.

      Heute verbindet sie ihre beiden Leidenschaften und arbeitet einen Tag pro Woche als Psychologin in einer Praxis und bietet ein spezielles Resilienztraining für Musiker*innen an.

      Was der Begriff genau meint, was man sich von ihrem Training erhoffen darf und warum aktuell das Thema mentale Gesundheit in der Musikbranche so präsent ist, darüber haben wir im Podcast gesprochen. 

      Das ganze Interview zum Nachlesen: http://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich-barbara-barth/

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    • Seit inzwischen fast zehn Jahren sitzt Steffen Weber in der Saxophon-Section der HR-Bigband. Davor war er bereits einige Jahre Mitglied der SWR Bigband. Der gebürtige Mosbacher studierte von 1995 bis 1999 Saxophon an der Musikhochschule Mannheim, wo er später auch selbst als Dozent tätig war.

      Im Gespräch spricht Steffen darüber, wie er bereits seit der Studienzeit versucht sein Üben zu strukturieren und mit welcher Strategie ihm das am besten gelingt. Wir reden über seine Vorbilder und wie es dazu kam, dass er selbst eine Übe-App (iPracticePro) entwickelte.

      Das ganze Interview zum Nachlesen:  http://what-is-practice.de/wie-uebt-eigentlich-steffen-weber/

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    Alle tun es, doch es scheint, als möchte niemand allzu gerne darüber sprechen. Üben. Musiker*innen verschiedenster Genres verbringen im Laufe ihrer Karriere Tausende von Stunden mit ihrem Instrument, ohne dabei wirklich regelmäßig den Austausch zu anderen zu suchen. Das möchten wir ändern hier.

    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von https://meinmusikpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. https://meinmusikpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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