"Man I Hate Your Band

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    Man I Hate Your Band

    • Alle Jubeljahre beehrt der Rolling Stone uns mit einer neuen “500 beste Songs” Liste. Vermutlich um im Zeitalter des Printsterbens zumindest mal kurz relevant zu sein. Die aktuelle Fassung soll moderner und diverser sein und wird, oh Wunder, sogar von einer Frau angeführt. Ein Grund für Lennart und Stigy milde mit der Liste umzugehen? Natürlich nicht! Im knapp anderhalbstündigen Talk versuchen sie zu ergründen, wie weit es mit der Diversität her ist, aber auch ob es hier eigentlich um Qualität oder einfach nur um Popularität geht. Eine potenziell recht leicht zu beantwortende Frage, wenn man bedenkt dass es Kelly Clarkson in die Top 100 geschafft hat.

      Die Playlist zu unseren (und euren) Top 5 besten Songs: https://open.spotify.com/playlist/3j5RYSmiaQNz5O5EObTWIP?si=57f49d7af0fe4dba

    • 0:42:14

      Das fiese Ablästern über unschuldige Indie-Acts hat bei MIHYB Tradition. Leoniden und Drangsal mussten in den vergangenen zwei Jahren beide schon Gemeinheiten wie “Annenmaykantereit für die Indie-Disko” über sich ergehen lassen. Jetzt haben sie jeweils neue Alben veröffentlicht. Zeit für Linda und Conor zu überprüfen, ob die Musiker denn auch die gut gemeinten Ratschläge befolgt haben. In der Folge klären wir, ob Conor das neue Leoniden-Album cool finden kann, jetzt da es auch mal negative Kritiken für die Band gab. Außerdem arbeitet Linda an einem Meet and Greet mit dem Bandhund? Und beide fragen sich, ob das gesamte neue Drangsal-Album ein großer postironischer Scherz ist.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/1b0WIQ66C4ksLx1FI1sx2s?si=117fa45b80c543d9

    • 1 Sep 2021
      0:52:25

      Die Musik von Isolation Berlin klingt oft hoffnungslos, negativ und leicht betrunken: Also genau so, dass sie das gesamte MIHYB-Team anspricht. Um trotzdem über die Berliner Düsterboys diskutieren zu können, betritt erstmals ein Gast das Podcast-Studio: Kosmas ist etwas ungläubig, wie man als erwachsener Mensch die Weltschmerz-Kalendersprüche von Isolation Berlin ernst nehmen kann. Noch ratloser macht ihn allerdings, wie einen das monotone Schunkel-Songwriting der Band nicht nerven kann. Conor versucht mit einem für ihn eher ungewöhnlichen Gegenargument zu kontern: GEFÜHLE. Außerdem verteidigt er die Doppelbödigkeit der Texte, die dazu führen, dass hunderte Menschen im Chor fröhlich brüllen, endlich keine Freunde mehr zu haben. Ob’s hilft?

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/2RE3ijBfZnkpM40oNBpIAN?si=832e433971da4518

    • Deutschland, warum bist du so? …Fragen sich Lennart und Conor in dieser Folge und schauen auf die Albumcharts in UK und Deutschland. Während in Großbritannien sozialkritischer Rap mit James Blake Produktionen weit oben steht, lässt man sich im Schland das Gehirn von der Combo “Schlagerpiloten” zu süßlichem Kartoffelbrei stampfen. In der Diskussion versuchen die Podcaster die voranschreitende Kulturlosigkeit hierzulande zu verstehen, stellen “interessante” Schlager-Regaetton-Vergleiche auf und beleidigen im Vorbeigehen das Gesamtwerk von Taylor Swift.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/2DX5NUdkMW0It6wKqq5ai2?si=cf8c23b383564ddd

    • 1 Aug 2021
      0:52:22

      “Placebo ist Musik für Außenseiter von Außenseitern” sprach Brian Molko und wendete sich der ihm zujubelnden Mehrzweckhalle zu… Dass aus dem einstigen Soundtrack melancholischer Teenager, in den 10er Jahren nur noch plumpe Phrasen und Stadionrock geworden ist, mag kein Geheimnis sein. Stigy und Matse gehen in dieser Folge aber einen Schritt weiter und stellen unangenehme Fragen: Waren auch die “coolen” Placebo der 90er nicht eigentlich eine lyrisch unterdurchschnittliche Band, die einfach den aktuellen Emo-Trend geschickt bediente? Und müsste man nicht mal über Brian Molkos unerträglich penetranten Gesang sprechen, der jede musikalische Idee seiner Band übertönte? Conor möchte als alter Fan diese Fragen lieber nicht hören und beharrt darauf, dass Placebo mehr als nur eine hübsche Teenie-Erinnerung sind. Bei Zeilen wie “My computer thinks I’m gay, I threw that piece of junk away” kommt aber auch er ins Stottern.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/4xiWBuUrrcQKXOGAOB2zf4?si=dc59afbeaaf44ed3

    • Barack Obama hat ein interessantes Hobby als Politrentner: Er kuratiert regelmäßig Spotify-Playlists… Und wird dafür als ach so fortschrittlich gefeiert. Stigy und Conor schauen, ob die aktuelle Playlist eher in die Kategorie “OK, Boomer”, “Cringe” oder vielleicht doch “ganz ok” fällt. Eigentlich ist das aber nur ein Vorwand, um über ihre eigenen 2021 Favoriten abzunerden. Dabei kommt u.a. heraus, dass Ex-Punk Stigy nur noch Dancepop hört und International Music Conors Happy Place ist.

      Unsere Playlist: https://open.spotify.com/playlist/3G1YfMl2ppgCVh4ywjDwi2?si=d0e2be63dd504197

      Obamas Playlist: https://open.spotify.com/playlist/37i9dQZF1DX8G0t7hKiZC2?si=b13f2bd38e364130

    • Casper ist dort angekommen, wo er mit seinen Kalenderspruchtexten schon immer hingehörte: In die “Deutschpop” Playlist auf Spotify. Featuregast und Emotionsroboter Lea macht es möglich. Aber sind die Fremdscham-Worthülsen auf “Schwarz” wirklich andere als auf XOXO? Apropos nicht vorhandene Schamgrenzen: Olli Schulz hat mal wieder einen neuen Tiefpunkt in seiner Karriere erreicht – mit einem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten (WTF!). Was könnte noch mehr Ekel als das Vorangegangene auslösen? Richtig! Ein EM-Song. Dass der Track “We are the People” von Multimillionär Bono gesungen wird, mutet zynisch an, noch zynischer ist allerdings die vollkommen seelenlose musikalische Aufbereitung von Bums-DJ Martin Garrix. Stigy und Conor lästern über die abgestürzten Helden von einst und diskutieren, ob sie je wirklich cool waren.

    • 1:05:16

      Nina Hagen ist hierzulande vor allem bekannt als, vorsichtig ausgedrückt, „exzentrische“ Ufo-Tante mit Jesus-Faible, die in den 2000ern in jeder Talkshow saß. Dieselbe Nina Hagen gilt in den USA als legendäre Kult-Musikerin und europäische Punk-Ikone. Jüngst wurde ihr Solodebüt „NunSexMonkRock“ auf Pitchfork sogar als Klassiker-Album gefeatured. Eine Platte, die so extrem und polarisierend war, dass sie bei ihrem Erscheinen 1982, vom Rolling Stone als unhörbarstes Album aller Zeiten betitelt wurde. Ist Nina Hagen also ein in ihrer Heimat verkanntes Genie? War sie es zumindest in den 80ern? Oder ist das unhörbare Gekreische auf NunSexMonkRock doch nur aus Nostalgie verklärter New Age Unsinn? Conor und Lennart versuchen Linda in dieser Folge jeweils vom über- bzw. unterschätzt sein von Nina Hagen zu überzeugen… und landen bei der Masterfrage, wie vertretbar es überhaupt ist, die „Kunst“ einer Musikerin zu hören, die heutzutage „Ufo-kritische“ Wissenschaftler anschreit und von einer „New World Order“ schwadroniert.

    • Conor und Lennart begeben sich an einen musikalisch finsteren Ort: Die Spitze der deutschen Singlecharts. Dort finden sie Gangsterrap der mit Schlagerpop fusioniert, Roboter-Shantys und die angebliche neue Hoffnung der Popmusik. Bei letzterer sind sich die Podcaster uneinig, ob es sich um die neue Billie Eilish oder doch eher die neue Avril Lavigne handelt. Ansonsten gibt es gewohnt skandalöse Aussagen “BTS sind auch nur eine Boyband”, die auf weltfremden Musiksnobismus treffen “Ich habe noch nie den Wellerman gehört”.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/73TSNjg2FMze9XKmqKdvfC?si=e102a0590d5d45d7

    • Gegen Rise Against kann man doch nun wirklich nichts haben: Immerhin setzt sich die Band seit Jahrzehnten für das Gute in der Welt ein, unterstützt Tierschutzkampagnen, lebt vegan, drogenfrei und versucht mit ihrer emotionalen Musik Menschen zusammenzubringen… Aber vielleicht ist genau diese scheinbare moralische Überlegenheit in Kombination mit der uninspirierten Gröhlmukke genau das Problem an Rise Against. So denkt zumindest der MIHYB Zynismusbeauftragte Conor über die Straight Edge Kapelle und liefert sich ein passend zum Bandsound emotionales Gefecht mit den Fanboys Matse und Stigy.

    Die Welt ist viel zu harmonisch und friedfertig. Diesen Missstand möchte der Podcast „Man I Hate Your Band“ zumindest aus der musikalischen Welt schaffen. Hier werden Alben, Bands und sogar ganze Genres gnadenlos niedergewalzt. Ob millionenfach verkaufte Klassiker wie U2s "The Joshua Tree" oder obskure Emo-Punk Bands wie Spanish Love Songs. Das jeweilige Hassobjekt wird von einer Person verteidigt und muss die ungebremste Schmähkritik der anderen Diskutant_innen aushalten. Hinter „Man I Hate Your Band“ stecken die Musiknerds Lennart, Linda, Conor, Matse und Stigy . Seit dem 01.07.2019 wird halbmonatlich (jeweils zum 1. und 15.) eine neue Folge „Man I Hate Your Band“ auf Spotify und bei allen weiteren gängigen Plattformen veröffentlicht. Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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