"Man I Hate Your Band

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    Man I Hate Your Band

    • 15 Mai 2022
      0:46:23

      Die Scorpions: Eine Band so spannend und extravagant wie ihre Heimatstadt Hannover. Für Conor sind sie ein besonders peinliches Relikt aus der heutzutage zu Recht geschmähten Hochphase des Hard Rock. Die erfolgreichste Band aus Deutschland, hat es in 50 Jahren Bestehen geschafft, praktisch nur Songs zum Themenspektrum „Abrocken“ und „GV“ zu schreiben. Und dann war da ja noch dieser eine Song zur Wende… Ein Song der so offensichtlich auf Erfolg konzipiert wurde, dass es sogar Menschen gibt, die es für plausibel halten, der CIA hätte ihn geschrieben. Kosmas sieht in der Kritik an den Niedersächischen Abrockrentnern nur mangelndes Spaßverständniss und ist auch bereit völlig totgedudelte Evergreens als wichtige Teile der Popkultur zu verteidigen. Bei den „experimentellen“ Covergestaltungen der Band kommt aber auch er an seine Grenzen.

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    • Lennart hat über die Osterpause beschlossen, aus Protest gegen die kapitalistische Popmaschinerie, gar keine Musik mehr zu hören. Conor soll ihm nun mit einer Auswahl aktuell relevanter Songs die Freude am Gedudel zurückbringen… Ein von vornherein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen, dass aber immerhin zu einer Blind-Audition samt Sofortanalyse der Songs führt: „Unzusammenhängendes Gejamme, dass jeder 16-Jährige hinbekommen hätte“ lautet da zum Beispiel das feinfühlige Urteil zur neuen Red Hot Chili Peppers Single. Ob die Indie-Darlings Fontaines D.C. das Snobherz wenigstens etwas erweichen können oder doch eher der Hyperpop-Flamenco-Reggeton-Crossover von Popstar Rosalía, wird die Folge zeigen. Außerdem empfiehlt sich Lennart als neuer Rick Rubin für die ostwestfälische Regionalszene, möchte aber sein eigenes musikalisches Schaffen lieber im Dunkeln lassen.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/4H4g3OtAqIp1qDdPJGes3y?si=7df702481c254409

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    • Stigy, Matse und Conor sprechen in diesem Special ausnahmsweise mal hauptsächlich über Musik. Und dann auch noch über solche, die ihnen wirklich gefallen hat. Wie krank ist das denn?! Damit nicht zu viel Harmonie ausbricht, nervt Conor seine Mitdiskutanten mit dem neuen Placebo-Album und Matse wird auf Grund mangelnder Tanzskills und seiner Vorliebe für Boomer-Schnarchgrunge von Eddie Vedder gemobbt. Stigy rundet das ganze mit musikjournalistisch akkuraten Einordnungen ab: „Mitski? Klingt wie eine traurige Roxette“.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/7ClUAHUoyTucj0c2eJGUTE?si=cbdfcbdce9974106

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    • 1 Apr 2022
      0:43:48

      Wer ist schlimmer: Fans die ihr Leben nach ihrem Idol ausrichten und es mit haarsträubenden Argumenten in absurden Onlinediskussionen verteidigen oder die Künstler:innen, die die fehlgeleitete Obsession ihrer Fans ausnutzen um ihnen überteuerten Ramsch anzudrehen? Lennart und Conor geben sich einem philosophischen Rant gegen das (übertriebene) Fansein im Allgemeinen hin. Dabei werden alle Provokationskarten gezückt: Fußball, Marvel, Star Wars und Taylor Swift – für unsere Berufssnobs alles kommerzieller Quatsch der ein Fansein nicht rechtfertigt. Wird es dieses Mal endlich für einen Shitstorm reichen?

      Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/1FSaypkebSL7fFsgeSpBLZ?si=d82698c086a0451e

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    • „Lerne von diesen ERFOLGREICHEN Künstler:innen mit Krisen umzugehen“ fordert uns aktuell sinngemäß Zeit Campus auf. Sind also Krisen nur ok, wenn man sie zu einem Erfolg umwandelt? Fragen sich Conor und Stigy und stellen viele zusätzliche mehr oder weniger zusammenhängende Fragen zum Thema: Warum interessieren sich so viele Menschen für die psychischen Probleme von Prominenten? Müssen Musiker:innen wirklich leiden, um spannende Songs zu schreiben? Und wird im Kapitalismus wirklich selbst noch der psychische Zusammenbruch konsumierbar gemacht? (Spoiler: Ja!).

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/0y56x8Jbj0fU4dCWcKugMF?si=157bf900597a4c09

    • 1:19:41

      Ist Taylor Swift ein Echsenmensch, ein Alien oder eine Göttin? Diese Frage stellen sich Lennart, Conor und Gastdiskutant Jan. Dieser plädiert eindeutig für letzteres und verteidigt Taylor Swifts Hinwendung zum komerziellen Pop als überirdisch perfekte Edelproduktion. Lennart sieht hingegen obskure Mächte hinter den vorgblich süßen Klängen von „1989“, anders lässt sich schließlich nicht erklären, dass die Platte ihm jegliche Emotionen betäubt. Bei Conor überwiegt zwar prinzipiell die Gleichgültigkeit, er versucht aber anderweitig endlich einen Shitstorm für diesen Podcast zu entfachen, indem er die äußerst kritische Boomer-Frage stellt, ob Taylor Swift wirklich ALLE ihre Songs ALLEINE schreibt.

      Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/3CtiZSoPPFbKbZGz4aJuil?si=032da491884c42de

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    • 15 Feb 2022
      1:01:03

      Plattenfirma: „Wie viel Sellout ist für euch ok?“ Jupiter Jones: „Ja“. So stellt sich zumindest Conor das Zustandekommen der Bandgeschichte ab 2011 der ehemaligen Punkband aus der Eifel vor. Anders ist doch nicht zu erklären, dass eine Band, die ehemals sich am Sound von Emo-Punk Größen wie Muff Potter orientierte und zusätzlich durchaus lyrische Texte schrieb, plötzlich mit glatten Pop-Rock Nummern im Formatradio dudelt. Matse sieht das als Fan der ersten Stunde anders und erkennt eine stringente Weiterentwicklung der Musik. Beim aktuellen Comeback mit Originalsänger hat aber auch er Schwierigkeiten noch die Fassung zu behalten. Stigy ist zwar auch nicht begeistert von der Entwicklung, hat aber ein gutes Rezept um weiter Fan zu bleiben: Verdrängung. So geeint forschen unsere drei Detektive nicht nach der Frage, ob die Band ein Verbrechen gegen die eigene Kreativität begangen hat, sondern wann.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/0k53VBFwyt7fE2H5uYuE4b?si=2e3c839bf8d040e9

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    • 1 Feb 2022
      1:02:46

      Kann man ernsthaft über die Musik eines Künstlers diskutieren, der seine Musik offensichtlich nichtmal selbst ernst nimmt? Man kann! Also zumindest so „ernsthaft“ wie es dieser Podcast eben zulässt. Gast Lukas verteidigt den „King of Electrolore“ als Garant für gute Laune mit hintersinnigem Humor. Das kann Lennart natürlich nicht stehenlassen und verdammt alles was nach 2008 im „Werk“ von Alexander Marcus passiert ist als vorhersehbare und stumpfsinnige Trash-Revue, die nur von pseudoironischen Studis gefeiert wird, die sich nicht trauen zu ihrer Vorliebe für Bumsschlager zu stehen. Conor würde ihm gern zustimmen, erinnert sich dann aber an sein eigenes Bonaparte-Fantum und steht entsprechend zwischen den Stühlen.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/6mQflraccXOoyKYeerizUH?si=3dc36f2387454b63

      Noch mehr Hass im Netz: https://www.instagram.com/mihyb_podcast/

    • Immer wieder Wiederholung scheint das Motto der Popkultur seit mindestens den späten 90ern zu sein. Trotzdem erleben wir gerade ein 2000er Revival. Also ein neues Aufleben einer Zeit, die selbst schon ein Zurückgreifen auf die Vergangenheit war. Sind denn wirklich schon alle großen Innovationen gemacht, alle spannenden Themen besungen worden? Conor hat zu diesem Thema einmal das Wort „Hauntologie“ gegoogelt und denkt nun die gesamtgesellschaftliche Erklärung für unsere Rückwärtsgewandtheit gefunden zu haben. Lennart backt kleinere Brötchen und verkündet schlicht das Ende der Popmusik „70 Jahre hatten wir, was soll da noch kommen?“ …Wie kann man da noch die Stimmung retten? Richtig! In dem man unliebsame Konkurrenzformate CANCELT. Bye Bye wundersame Rapwoche.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/7xUZNUAaH0oQFhvA8tj6Ag?si=69e88492c5bb4809

      Beschwerdebriefe an: https://www.instagram.com/mihyb_podcast/

    • 0:53:15

      Was bitteschön soll man über Bon Jovi diskutieren?! Eine Band die schon vor 15 Jahren zur Dauerbeschallung durch Formatradios gehörte und in etwas so „real“ ist wie Cher? Podcast-Gast Kosmas wagt den Versuch und verteidigt das 80er Jahre Durchbruchsalbum „Slippery When Wet“ der Hair Metal Boyband als Jahrzehnte überdauernden Klassiker. Dass dieser sich eher in einem lyrischen Vakuum bewegt und auch musikalisch keine Revolution darstellte stört ihn dabei nicht, immerhin gab es HITS. Conor hingegen versucht der Band den Untergang des Anspruchs in der Rockmusik anzudichten, während Stigy sich zumindest vorstellen könnte zu „You Give Love a Bad Name“ betrunken Stadbahn zu fahren. Unser Auftakt zu Staffel 5!

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/3DsZdLI749AQW4AJZrk8Qu?si=4bb11cdf20d94232

    Die Welt ist viel zu harmonisch und friedfertig. Diesen Missstand möchte der Podcast „Man I Hate Your Band“ zumindest aus der musikalischen Welt schaffen. Hier werden Alben, Bands und sogar ganze Genres gnadenlos niedergewalzt. Ob millionenfach verkaufte Klassiker wie U2s "The Joshua Tree" oder obskure Emo-Punk Bands wie Spanish Love Songs. Das jeweilige Hassobjekt wird von einer Person verteidigt und muss die ungebremste Schmähkritik der anderen Diskutant_innen aushalten. Hinter „Man I Hate Your Band“ stecken die Musiknerds Lennart, Linda, Conor, Matse und Stigy . Seit dem 01.07.2019 wird halbmonatlich (jeweils zum 1. und 15.) eine neue Folge „Man I Hate Your Band“ auf Spotify und bei allen weiteren gängigen Plattformen veröffentlicht.
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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