"Man I Hate Your Band

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    Man I Hate Your Band

    • Dass große Teile des deutschen Hip-Hop ein gewaltiges Problem mit Sexismus haben, ist ein offenes Geheimnis. Allerdings eins, dass die Community scheinbar stillschweigend akzeptiert hat. “Gehört halt dazu” und “ist ja auch gar nicht so krass gemeint, wie es klingt” hört man dann immer wieder. Bullshit, sagen Linda und Conor und ranten am Beispiel der gelungenen Aktion #unhatewomen gegen die Verharmlosung von sexistischen und Gewalt an Frauen verherlichenden Texten im Deutschrap.
      *Eine Passage zu Gzuz haben wir überigens aus rechtlichen Gründen rausgeschnitten, aber googlet doch mal “Gzuz + Freundin” und macht euch selbst ein Bild.

    • Fünf Jahre hat der Bruce Springsteen aus Niedersachsen nicht gesungen. Eine Zeit die ihm scheinbar eher nicht so gut bekommen ist und sich in Titeln wie “Ich bin der Fahrer, der die Frauen nach Hip-Hop Videodrehs nach Hause fährt” spiegelt. Solche auf Kunst getrimmten Nonsenstexte plus eine Extraportion Selbstmitleid führen bei Conor und Stigy zu Fremdscham, Ratlosigkeit und natürlich einer altersdiskriminierenden Schmähkritik. Dafür bekommen sie aber unerwartet starken Gegenwind von Neuzugang und Thees-Fan Matse. “Nicht die Musik ist das Problem, Conor, du bist das Problem!”

    • Wenn schlechte Bands schlimme Musik machen, ist das die eine Sache, aber wenn ehemals angesehene, coole Künstler*Innen wie Thees Uhlmann plötzlich verstörend quatschigen Pop-Schlager verzapfen, dann ist das besonders schmerzlich bzw. ärgerlich. Conor klagt das neue Thees Uhlmann Album an und fragt: WARUM?!

    • Stigy und Conor schämen sich! Nachdem sie aus reiner Clickgier das letzte Antilopen Gang Album “Anarchie und Alltag” beleidigt haben, tut es ihnen, besonders mit Blick auf das Neueste Werk, leid. Es folgt, erstmals in der Geschichte von “Man I Hate your Band”, so etwas wie ehrliche Reue und eine wohlwollende Besprechung des aktuellen Antilopen Gang Albums “Abbruch Abbruch”.

    • Klug. Scharf. Wichtig. So wurden in der Vergangenheit Kettcar immer wieder umschrieben und so scheinen sie sich auch gern selbst zu sehen. Spätestens seit ihrer letzten EP “Der süße Duft der Widersprüchlichkeit” würden Conor und Lennart die Bandbeschreibung eher in plump, selbstgerecht und langweilig umändern. Texte, die in deutscher Manier den moralischen Zeigefinger erheben, nur um in der nächsten Zeile sich in fragwürdigen Weltbildern zu verhedern, dazu die ganz dicke Ladung Pathos und musikalische Ödnis: All das klagen Lennart und Conor an, während Stigy die Ehre der alten, weißen Männer rund um Marcus Wiebusch zu retten versucht.

    • 0:45:43

      Rage Against the Machine haben auf ihrem Debütalbum eine perfekte Mischung aus Text und Musik gefunden. Die stumpfen Parolen wurden nämlich mit der exakt passenden, musikalischen Ideenlosigkeit untermalt. Klug und effektiv findet das Stigy, denn so wurden die politischen Botschaften an eine wirklich große Zielgruppe übermittelt. Davon sind Conor und Linda weniger überzeugt und streiten über Sinn und Unsinn von antikapitalistischen Parolen bei gleichzeitigen Coachella Auftritten, Comeback-Versuchen und am Rande auch über die Musik.

    • Das Debütalbum von Rage Against the Machine soll angeblich eines der 500 besten der Musikgeschichte sein… nur warum?! Platte Parolen treffen auf die immer gleichen musikalischen Motive und enden dort wo sie hingehören: Von irgendwelchen Jungbullen im Karohemd mitgegrölt beim Landfest Batenhorst.

    • “My Chemical Romance? Die sind doch längst vergessen und irrelevant, zwar ein bisschen Scheiße, aber die Diskussion nicht wert.” …dachten sich zumindest zwei der Podcaster vor der Aufnahme dieser Folge. Doch dann wurde die Besprechung des großen Emo-Pop Spektakels “The Black Parade” ein emotionaler Schlagabtausch samt haarsträubender Leonard Cohen und Guido Cantz Vergleiche. Unser Auftakt zu Staffel 2!

    • Wie eine sehr unbegabte Laien-Theatergruppe, die versucht Queen nachzuspielen. Ungefährt so hört sich, zumindest für Conor, das überdramatische Gekrächze auf dem 2006er “Meisterwerk” “The Black Parade” der Teenie-Emo-Kombo My Chemical Romance an. Ob er für diese Einschätzung Ärger bekommt?

    • “Man, I hated this decade” sagen sich Stigy, Lennart und Conor. Im Rundumschlag diskutieren sie, was musikalisch das Schlimmste an diesem Jahrzehnt war: Auf Indie getrimmter Nichtigkeiten-Pop von Annenmaykantereit? Die Rückkehr der sexistischen Schwanz-Lyrik aus dem Hause Faber, Wanda und co.? Oder am Ende doch die Vorherschaft vom Autotune-König Kanye, der sogar Folkmusiker a la Bon Iver wie Roboter mit Programmierungsfehler klingen lässt? Außerdem versuchen sie herauszufinden, wer die größten Stars dieser eher farblosen Dekade waren und warum die eigentlich gar keine Hits hatten.

    Die Welt ist viel zu harmonisch und friedfertig. Diesen Missstand möchte der Podcast „Man I Hate Your Band“ zumindest aus der musikalischen Welt schaffen. Hier werden Alben, Bands und sogar ganze Genres gnadenlos niedergewalzt. Ob millionenfach verkaufte Klassiker wie U2s "The Joshua Tree" oder obskure Emo-Punk Bands wie Spanish Love Songs. Das jeweilige Hassobjekt wird von einer Person verteidigt und muss die ungebremste Schmähkritik der anderen Diskutant_innen aushalten. Hinter „Man I Hate Your Band“ stecken die Musiknerds Lennart, Linda, Conor, Matse und Stigy . Seit dem 01.07.2019 wird halbmonatlich (jeweils zum 1. und 15.) eine neue Folge „Man I Hate Your Band“ auf Spotify und bei allen weiteren gängigen Plattformen veröffentlicht.
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