"Man I Hate Your Band

Serie
Du hast noch keinen Podcast zur Wiedergabe ausgewählt
00:00 / 00:00
Herunterladen
Playlist

Aktuelle Wiedergabe

    Man I Hate Your Band

    • 15 Feb 2022
      1:01:03

      Plattenfirma: „Wie viel Sellout ist für euch ok?“ Jupiter Jones: „Ja“. So stellt sich zumindest Conor das Zustandekommen der Bandgeschichte ab 2011 der ehemaligen Punkband aus der Eifel vor. Anders ist doch nicht zu erklären, dass eine Band, die ehemals sich am Sound von Emo-Punk Größen wie Muff Potter orientierte und zusätzlich durchaus lyrische Texte schrieb, plötzlich mit glatten Pop-Rock Nummern im Formatradio dudelt. Matse sieht das als Fan der ersten Stunde anders und erkennt eine stringente Weiterentwicklung der Musik. Beim aktuellen Comeback mit Originalsänger hat aber auch er Schwierigkeiten noch die Fassung zu behalten. Stigy ist zwar auch nicht begeistert von der Entwicklung, hat aber ein gutes Rezept um weiter Fan zu bleiben: Verdrängung. So geeint forschen unsere drei Detektive nicht nach der Frage, ob die Band ein Verbrechen gegen die eigene Kreativität begangen hat, sondern wann.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/0k53VBFwyt7fE2H5uYuE4b?si=2e3c839bf8d040e9

      Instagram: https://www.instagram.com/mihyb_podcast/?hl=de

    • 1 Feb 2022
      1:02:46

      Kann man ernsthaft über die Musik eines Künstlers diskutieren, der seine Musik offensichtlich nichtmal selbst ernst nimmt? Man kann! Also zumindest so „ernsthaft“ wie es dieser Podcast eben zulässt. Gast Lukas verteidigt den „King of Electrolore“ als Garant für gute Laune mit hintersinnigem Humor. Das kann Lennart natürlich nicht stehenlassen und verdammt alles was nach 2008 im „Werk“ von Alexander Marcus passiert ist als vorhersehbare und stumpfsinnige Trash-Revue, die nur von pseudoironischen Studis gefeiert wird, die sich nicht trauen zu ihrer Vorliebe für Bumsschlager zu stehen. Conor würde ihm gern zustimmen, erinnert sich dann aber an sein eigenes Bonaparte-Fantum und steht entsprechend zwischen den Stühlen.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/6mQflraccXOoyKYeerizUH?si=3dc36f2387454b63

      Noch mehr Hass im Netz: https://www.instagram.com/mihyb_podcast/

    • Immer wieder Wiederholung scheint das Motto der Popkultur seit mindestens den späten 90ern zu sein. Trotzdem erleben wir gerade ein 2000er Revival. Also ein neues Aufleben einer Zeit, die selbst schon ein Zurückgreifen auf die Vergangenheit war. Sind denn wirklich schon alle großen Innovationen gemacht, alle spannenden Themen besungen worden? Conor hat zu diesem Thema einmal das Wort „Hauntologie“ gegoogelt und denkt nun die gesamtgesellschaftliche Erklärung für unsere Rückwärtsgewandtheit gefunden zu haben. Lennart backt kleinere Brötchen und verkündet schlicht das Ende der Popmusik „70 Jahre hatten wir, was soll da noch kommen?“ …Wie kann man da noch die Stimmung retten? Richtig! In dem man unliebsame Konkurrenzformate CANCELT. Bye Bye wundersame Rapwoche.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/7xUZNUAaH0oQFhvA8tj6Ag?si=69e88492c5bb4809

      Beschwerdebriefe an: https://www.instagram.com/mihyb_podcast/

    • 0:53:15

      Was bitteschön soll man über Bon Jovi diskutieren?! Eine Band die schon vor 15 Jahren zur Dauerbeschallung durch Formatradios gehörte und in etwas so „real“ ist wie Cher? Podcast-Gast Kosmas wagt den Versuch und verteidigt das 80er Jahre Durchbruchsalbum „Slippery When Wet“ der Hair Metal Boyband als Jahrzehnte überdauernden Klassiker. Dass dieser sich eher in einem lyrischen Vakuum bewegt und auch musikalisch keine Revolution darstellte stört ihn dabei nicht, immerhin gab es HITS. Conor hingegen versucht der Band den Untergang des Anspruchs in der Rockmusik anzudichten, während Stigy sich zumindest vorstellen könnte zu „You Give Love a Bad Name“ betrunken Stadbahn zu fahren. Unser Auftakt zu Staffel 5!

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/3DsZdLI749AQW4AJZrk8Qu?si=4bb11cdf20d94232

    • Der große MIHYB-Jahresrückblick von A wie Auftragsmord bis Z wie Zapfenstreich. Conor, Lennart und Neuzugang Lukas lassen das popkulturelle Jahr 2021 Revue passieren und stellen fest: Es war „einfach geil“. …Also bis auf die Grütze in den Singlecharts, das deprimierende 2000er Comeback, die rückständigen Line-Ups der (zum Glück meist ausgefallenen) Festivals, das ebenfalls wenig vielversprechende Carolin Kebekus All-Female Festival und dem Abgekulte vom menschgewordenen Start-Up und „Hobby-Musiker“ Fynn Kliemann. Nach diesen anderthalb Stunden Powerrant hilft nur noch das aktuelle Tristan Brusch Album um die Stimmung wieder auf angemessene Minusgrade herunterzukühlen.

    • Alle Jubeljahre beehrt der Rolling Stone uns mit einer neuen „500 beste Songs“ Liste. Vermutlich um im Zeitalter des Printsterbens zumindest mal kurz relevant zu sein. Die aktuelle Fassung soll moderner und diverser sein und wird, oh Wunder, sogar von einer Frau angeführt. Ein Grund für Lennart und Stigy milde mit der Liste umzugehen? Natürlich nicht! Im knapp anderhalbstündigen Talk versuchen sie zu ergründen, wie weit es mit der Diversität her ist, aber auch ob es hier eigentlich um Qualität oder einfach nur um Popularität geht. Eine potenziell recht leicht zu beantwortende Frage, wenn man bedenkt dass es Kelly Clarkson in die Top 100 geschafft hat.

      Die Playlist zu unseren (und euren) Top 5 besten Songs: https://open.spotify.com/playlist/3j5RYSmiaQNz5O5EObTWIP?si=57f49d7af0fe4dba

    • 0:42:14

      Das fiese Ablästern über unschuldige Indie-Acts hat bei MIHYB Tradition. Leoniden und Drangsal mussten in den vergangenen zwei Jahren beide schon Gemeinheiten wie „Annenmaykantereit für die Indie-Disko“ über sich ergehen lassen. Jetzt haben sie jeweils neue Alben veröffentlicht. Zeit für Linda und Conor zu überprüfen, ob die Musiker denn auch die gut gemeinten Ratschläge befolgt haben. In der Folge klären wir, ob Conor das neue Leoniden-Album cool finden kann, jetzt da es auch mal negative Kritiken für die Band gab. Außerdem arbeitet Linda an einem Meet and Greet mit dem Bandhund? Und beide fragen sich, ob das gesamte neue Drangsal-Album ein großer postironischer Scherz ist.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/1b0WIQ66C4ksLx1FI1sx2s?si=117fa45b80c543d9

    • 1 Sep 2021
      0:52:25

      Die Musik von Isolation Berlin klingt oft hoffnungslos, negativ und leicht betrunken: Also genau so, dass sie das gesamte MIHYB-Team anspricht. Um trotzdem über die Berliner Düsterboys diskutieren zu können, betritt erstmals ein Gast das Podcast-Studio: Kosmas ist etwas ungläubig, wie man als erwachsener Mensch die Weltschmerz-Kalendersprüche von Isolation Berlin ernst nehmen kann. Noch ratloser macht ihn allerdings, wie einen das monotone Schunkel-Songwriting der Band nicht nerven kann. Conor versucht mit einem für ihn eher ungewöhnlichen Gegenargument zu kontern: GEFÜHLE. Außerdem verteidigt er die Doppelbödigkeit der Texte, die dazu führen, dass hunderte Menschen im Chor fröhlich brüllen, endlich keine Freunde mehr zu haben. Ob’s hilft?

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/2RE3ijBfZnkpM40oNBpIAN?si=832e433971da4518

    • Deutschland, warum bist du so? …Fragen sich Lennart und Conor in dieser Folge und schauen auf die Albumcharts in UK und Deutschland. Während in Großbritannien sozialkritischer Rap mit James Blake Produktionen weit oben steht, lässt man sich im Schland das Gehirn von der Combo „Schlagerpiloten“ zu süßlichem Kartoffelbrei stampfen. In der Diskussion versuchen die Podcaster die voranschreitende Kulturlosigkeit hierzulande zu verstehen, stellen „interessante“ Schlager-Regaetton-Vergleiche auf und beleidigen im Vorbeigehen das Gesamtwerk von Taylor Swift.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/2DX5NUdkMW0It6wKqq5ai2?si=cf8c23b383564ddd

    • 1 Aug 2021
      0:52:22

      „Placebo ist Musik für Außenseiter von Außenseitern“ sprach Brian Molko und wendete sich der ihm zujubelnden Mehrzweckhalle zu… Dass aus dem einstigen Soundtrack melancholischer Teenager, in den 10er Jahren nur noch plumpe Phrasen und Stadionrock geworden ist, mag kein Geheimnis sein. Stigy und Matse gehen in dieser Folge aber einen Schritt weiter und stellen unangenehme Fragen: Waren auch die „coolen“ Placebo der 90er nicht eigentlich eine lyrisch unterdurchschnittliche Band, die einfach den aktuellen Emo-Trend geschickt bediente? Und müsste man nicht mal über Brian Molkos unerträglich penetranten Gesang sprechen, der jede musikalische Idee seiner Band übertönte? Conor möchte als alter Fan diese Fragen lieber nicht hören und beharrt darauf, dass Placebo mehr als nur eine hübsche Teenie-Erinnerung sind. Bei Zeilen wie „My computer thinks I’m gay, I threw that piece of junk away“ kommt aber auch er ins Stottern.

      Die Playlist zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/4xiWBuUrrcQKXOGAOB2zf4?si=dc59afbeaaf44ed3

    Die Welt ist viel zu harmonisch und friedfertig. Diesen Missstand möchte der Podcast „Man I Hate Your Band“ zumindest aus der musikalischen Welt schaffen. Hier werden Alben, Bands und sogar ganze Genres gnadenlos niedergewalzt. Ob millionenfach verkaufte Klassiker wie U2s "The Joshua Tree" oder obskure Emo-Punk Bands wie Spanish Love Songs. Das jeweilige Hassobjekt wird von einer Person verteidigt und muss die ungebremste Schmähkritik der anderen Diskutant_innen aushalten. Hinter „Man I Hate Your Band“ stecken die Musiknerds Lennart, Linda, Conor, Matse und Stigy . Seit dem 01.07.2019 wird halbmonatlich (jeweils zum 1. und 15.) eine neue Folge „Man I Hate Your Band“ auf Spotify und bei allen weiteren gängigen Plattformen veröffentlicht. Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

    Teile diese Serie mit deinen Freunden.

    Jetzt Abonnieren