"Favourite Worst Cast

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    Favourite Worst Cast

    • Da ist sie endlich. Unsere ausführliche, endgültige Review zu Kanye Wests »Donda«, dem wohl meistdiskutierten Album des Jahres. Und, oh boy, hat uns das alles Kopfschmerzen bereitet. Sowohl im Vorfeld des Releases zwischen stetigen Verschiebungen und Änderungen, als auch während und nach der Veröffentlichung. Gemündet ist der ganze Leidensweg Yeezys in unserer bis dato längsten und aufwändigsten Review, was angesichts der Maßlosigkeit von »Donda« wohl niemanden ernsthaft überraschen sollte.

      Wir sprachen über den Kontrast von absolutem Größenwahnsinn und kleinen privaten Momenten, was Ye dieses Mal wesentlich besser gelungen ist als auf »Jesus Is King«, die Beteiligungen deutscher Producer am Album und vieles vieles mehr. Wir freuen uns über alle, die die Folge hören und Feedback sowohl zu »Donda«, als auch unseren Gedanken und Theorien dalassen. Denn eines können wir versprechen: Selten habt ihr uns innerhalb einer Review so zwischen ehrlicher Ergriffenheit und hörbarem Kopfschütteln erlebt.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Während ein Großteil unserer Hörer:innen aktuell vermutlich auf eine andere Review hinfiebert, konnten wir dieses Release auf keinen Fall an uns vorbeiziehen lassen: Die Rede ist vom neuen Drangsal-Album »Exit Strategy«. Seit Veröffentlichung der ersten Single »Urlaub von mir« warteten wir sehnsüchtigst auf das neue Projekt des Indie-Posterboys und – nunja – zumindest leicht erfolgreicheren Podcasters.

      Jetzt ist es da und bewegt sich, wie die erste Auskopplung bereits angedeutet hat, noch eindeutiger und vor allem selbstbewusster auf eingängigen Pop-Pfaden als der Vorgänger »Zores«. Es wäre jedoch fatal, sich von den zwischen hauchzart und mitgröhlfähig variierenden Ohrwurm-Melodien blenden zu lassen, denn unter der Fassade rumort es gewaltig. Wie Album-Cover und -Titel unmissverständlich zu erkennen geben, ist das Ringen mit und die Flucht vor sich selbst DAS Kern-Motiv der 11 Songs, welche dieses sehr unterschiedlich behandeln, ohne dabei jemals zu weit vom Pfad der »Exit Strategy« abzukommen.

      Was genau die Tracks darüber hinaus verbindet, wie sich der Genre-Mix des Albums jeweils als Drangsal-Fan und erstmaliger Album-Hörer anfühlt und ob es an seine beiden Vorgänger herankommt – all das hört ihr in unserer ausführlichen Track-by-Track-Review zu »Exit Strategy«!

      Viel Spaß beim Hören!

    • Okay, das mit dem “einzigen Podcast ohne Sommerpause”, was wir im Text zur letzten morten-Review behauptet hatten, war offensichtlich 🧢(Quatsch). Dafür kommen wir jetzt erholt wie nie zurück aus dem Urlaub, um genau dort weiterzumachen, wo wir in der vorletzten Episode aufgehört hatten. Wieder morten. Wieder »Escape The City«. Zumindest wenn man sich von der äußeren Erscheinung des Releases leiten lässt.

      Denn wenn der Sound der »Trapped In The City«-EP an ein morten-Projekt erinnert, dann viel mehr an das früher im Jahr erschienene »S.L.A.B.«-Tape, welches ebenfalls gemeinsam mit Producer Carlifornia entstanden ist. Kein Wunder also, dass sich das sample-reiche Soundbild des jungen Musikers auch durch die vier neuen Tracks dieser EP zieht, welche als “Bonuslevel” der ETC-Reihe bereits bei einem Merch-Drop erworben werden konnten.

      Ob nun mehr »S.L.A.B«- oder »ETC«-DNA in den Songs steckt, ist im Endeffekt auch eher zweitrangig. Die Frage ist, ob »Trapped In The City« das von beiden Projekten gewohnte Qualitäts-Level halten konnte oder es als kleiner Snack zwischendurch vollkommen seinen Zweck erfüllt. Das haben wir gewohnt ausführlich besprochen und dabei natüüürlich die Laufzeit der EP mindestens verdoppelt…

      Viel Spaß beim Hören!

    • Wenn es ein Motiv gibt, das sich durch die bisherige Diskographie des Hamburger Rappers und Produzenten Ahzumjot zieht, dann ist es die Nacht. Ob gemeinsam oder allein die düsteren Stunden zum Tag gemacht werden oder in endlosen Studio-Sessions die eigentlich zur Erholung gedachte Tageszeit genutzt wird, um sich kreativ auszuleben – Hymnen wie »Gut in der Nacht« haben den Künstler untrennbar mit diesem Gefühl nächtlicher Freiheit verbunden. Musik, die, auch laut eigener Aussage, häufig aus einem Vibe heraus entstanden ist und diesen auch vorrangig wiedergeben sollte.

      Jetzt wurde diesem Vibe mit »3:00« scheinbar nochmal ein ganzes Album gewidmet. Alles beim Alten also? Nicht ganz, denn auf den 16 Tracks lassen sich direkt mehrere Sinneswandel, in persönlicher, wie auch künstlerischer Hinsicht feststellen. Wenn man uns fragt, ist es Ahzumjot noch nie zuvor gelungen, dieses “Nacht-Gefühl” so greifbar zu machen und mit Gedanken, Geschichten und Gesichtern aus seiner Vergangenheit und Gegenwart zu füllen wie auf diesem Album. So schildert er sehr eindrucksvoll und ungeschönt die Diskrepanz aus Beziehungs- und Künstler-Leben, die Gefahren und die Vergänglichkeit im Hinterherjagen des “großen Traumes” und nicht zuletzt wie die Geburt eines Kindes die so sicher geglaubte Prioritäten-Liste gehörig durcheinander wirbeln kann.

      Es ist also offensichtlich viel los auf diesem Album: Viel persönliche und künstlerische Weiterentwicklung, viele Produktions-Details, die es auseinanderzunehmen galt, aber auch einige Knackpunkte, an denen wir den eigentlich starken roten Faden des Albums etwas entwirren mussten. Wie häufig hatten wir bei dieser Review als jeweils Ahzumjot-Fanboy und -sympathisant auch sehr unterschiedlichen Perspektiven und Erwartungen an das Projekt. Ob diese überhaupt zu ebenso unterschiedlichen Schlüssen geführt haben und wie es uns gelungen ist, auch in dieser Folge einmal Haiyti zu erwähnen, all das erfahrt ihr unserer Review zu »3:00«.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Der einzige Podcast Deutschlands ohne Sommerpause ist zurück! Frisch aus dem Wandschrank in den Niederlanden aufgenommen, kommt endlich die Review zu einem Tape, das ebenso international aufgestellt ist. Ein halbes Jahr nach dem vorläufigen Ende seiner »Escape The City«-Reihe lädt der Moabiter Rapper und Produzent morten mit »Space Gangster« nochmal zu einer elften Runde des Projekts ein, an der wie gewohnt eine Vielzahl an Feature-Gästen mitgewirkt hat.

      Neu ist, dass sich diese nicht nur auf die deutsche oder englische Sprache beschränken, sondern mit Beiträgen u.a. auf Französisch, Türkisch, Italienisch oder Griechisch bewusst ein deutlich größeres sprachliches Spektrum abgedeckt wird. Soweit zum übergeordneten Konzept des elften Levels. Ob dies in der Umsetzung gelungen ist, wir von den Tracks trotz diverser Sprachbarrieren viel mitnehmen konnten und weshalb es vor allem die ruhigen Momente des Tapes sind, die uns begeistert haben – all das hört ihr in der neuen Review zu »Space Gangster«!

      Viel Spaß beim Hören!

    • Tyler Okonma aka Tyler, the Creator aka Wolf Haley aka Tyler Baudelaire. Ein Mann mit mindestens so vielen Namen wie Professionen – und einer wahnsinnigen Entwicklung hinter sich. Vom edgy Teenager, der auf den Mixtapes seiner Crew in erster Linie ebenso edgy Bullshit rausrotzt zum Grammy-ausgezeichneten Kritiker:innen-Liebling, der erfolgreich mehrere Genres und Geschäftszweige unter einen Hut bringt. (Im Falle dieses Albums unter eine Uschanka. Haha.)

      Ein Leben, das doch zwangsläufig glücklich machen muss, oder? ODER?! Eine Antwort auf diese rhetorische Frage können wir uns an dieser Stelle sparen, denn wenn das neue Album »Call Me If You Get Lost« ein deutliches Bild seines Protagonisten malt, dann das eines Mannes, der alles hat und haben kann – außer die Liebe. Ein Umstand, der ihn noch tiefer in das Loch aus Luxus, Konsum und Eskapismus fallen lässt und uns ein überaus unterhaltsames, weil dauerflexendes Angeber-Rap-Album beschert, das sich zugleich auch Raum lässt für Liebeskummer, Verzweiflung und eine wahnsinnig vertrackte Dreiecksbeziehung. Sehr viel Raum, actually.

      Raum, den wir offensichtlich auch brauchten, um alles zu verarbeiten, was auf diesem wilden, 16 Tracks-umfassenden Roadtrip passiert. Herausgekommen ist folglich eine unserer bisher längsten, aber auch unterhaltsamsten und stärksten Podcast-Folgen. Ob dieses Selbstbewusstsein nur billiges Promo-Gelaber ist oder einfach von Mr. Baudelaire auf uns abgefärbt hat, müsst ihr selbst herausfinden. Wir sind jedenfalls sehr verliebt in dieses Album und würden uns freuen, wenn ihr reinhört und herausfindet warum. Viel Spaß!

    • In der heutigen Folge besprechen wir den Platz 1 der amerikanischen Album-Charts, »IGOR« von Tyler, The Creator sowie die aktuelle Spitze der deutschen Rangliste, nämlich das selbstbetitelte neue Rammstein-Album.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Wir haben uns in der vergangenen, temperatur-technisch leicht unangenehmen Woche zusammengesetzt, um über »Pool«, das neue Album von Rapper, Produzent und Orsons-Member Maeckes zu sprechen. Dabei herausgekommen ist eine Podcast-Folge, die natürlich einige dumme Pool-Gags vorzuweisen hat, (Schuld trägt einzig und allein diese gottverdammte Hitze!), aber auch versucht, so tief in die Details der elf Album-Tracks einzusteigen, wie sie es verdient haben.

      Denn wenn wir eines schon vorwegnehmen können, dann das: Selbst wenn ein Maeckes sagt, er habe “einfach nur Songs gemacht” und »Pool« stelle eher eine “lose Ansammlung” dar als ein “richtiges” Konzept-Album, gibt es immer noch verdammt viel zu entpacken. Von den internen Verflechtungen der Album-Trilogie, deren Finale »Pool« darstellt, über die komplexen Song-Themen, denen Maeckes stets eingängige Hooks und Melodien widmet, bis zur wahnsinnig detailreichen Produktion des Albums, die 808s mit Gitarren kreuzt und immer wieder auf Samples zurückgreift, die sich nicht nur fantastisch ins Soundbild einfügen, sondern auch auf die lyrische Seite rückbeziehen.

      Klingt viel, macht aber ebenso viel Spaß. Nehmt euch einfach mal 50 Minuten Zeit, lehnt euch zurück und hört gemütlich und in einem angenehm temperierten Setting dabei zu, wie wir uns bei 35 Grad in verriegelten Dachwohnungen um den Verstand interpretiert haben. Viel Spaß mit der Review!

    • »Ist das noch Pubertät oder schon Midlife-Crisis?« Mit diesen Worten endet der letzte Verse auf dem sechsten K.I.Z-Studioalbum »Rap über Hass«. Und unabhängig davon welches Verhältnis man vorher zur Berliner Rap-Crew hatte, muss man zugeben, dass sich diese Frage im Laufe des Albums bereits häufiger stellt. Schon lange bevor sie auf »Kinderkram«, dem Fazit der 12 Songs, von den Protagonisten selbst ins Spiel gebracht wird.

      Denn wenn »Rap über Hass« eines ist, dann die konsequente Ablehnung aller potenziellen Erwartungen an eine Weiterführung des Vorgängers »Hurra die Welt geht unter« oder der ernsteren Töne des Tarek-Solo-Albums »Golem« aus dem vergangenen Jahr. Wie wir als jeweils langjähriger Fan und Teilzeit-Hörer mit dieser Ausrichtung des Albums umgegangen sind, welche Stärken und Schwächen sich daraus für die Songs ergeben und ob es bei dieser Rückkehr zur Plumpheit überhaupt das letztjährige »Album zum Album« gebraucht hätte – all das haben wir sehr ausführlich in einer unserer längsten Reviews besprochen.

      Viel Spaß beim Hören! Wir freuen uns auf euer Feedback!

    • Kaum eine Crew aus dem ehemaligen Deutschrap-Soundcloud-Untergrund hat im vergangenen Jahr einen solchen Aufmerksamkeitsschub erlebt wie das Berliner Kollektiv Playboysmafia. Sowohl Pashanim als auch Symba konnten inzwischen mit einigen ihrer (immer noch relativ wenigen) Songs Chart-Erfolge sammeln und die Größe ihrer Anhängerschaft nicht unwesentlich erweitern.

      Was neben den Hits der jüngeren Vergangenheit wie »Angels Sippen« oder »Mario Run« natürlich noch offen bleibt, ist die Frage, ob diese jungen, gehypten Künstler auch längere zusammenhängende Projekte abliefern können. Obwohl, stellt die sich überhaupt noch jemand? Egal wie die Antwort auf diese Frage ausfällt, wir haben uns jedenfalls »Teamboys undso«, die Debüt-EP von Symba, gewohnt ausführlich angehört und besprochen.

      Es geht unter anderem um die lockere Herangehensweise an dieses erste Projekt, die bereits durch die “Verpackung” deutlich wird, viele zitierfähige Oneliner und – irgendwie auch um gemeinnütziges Engagement von Manuel Neuer?!

      Wie dem auch sei, wir wünschen euch jedenfalls viel Spaß mit der Review!

    Im Favourite Worst Cast diskutieren Jan und Eric wöchentlich über die spannendsten Veröffentlichungen, die der Musik-Kosmos zu bieten hat. Von A wie "Alexander Marcus" bis Z wie "Zugezogen Maskulin" wird alles zum Thema gemacht, was auch nur im entferntesten über Rhythmik und/oder Melodie verfügt. Ein Podcast für alle, die sich in Zeiten immer kürzerer Aufmerksamkeitsspannen noch Zeit für Musik nehmen. Ein Podcast für dich!
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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