"Favourite Worst Cast

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    Favourite Worst Cast

    • Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon wird im Cyberspace von einem gewissen „Album des Jahres“ gesprochen. Im ganzen Cyberspace? Nein, denn eine von zwei unbeugsamen Podcastern bevölkerte Bastion verabschiedet vorher noch gebührend das vergangene Musik-Jahr. Beginnend mit unseren persönlichen Top 10 Alben aus 2021, die wieder nicht unterschiedlicher hätten sein können. So findet ihr in unseren jeweiligen Listen große Mainstream-Erfolge, aber auch die ein oder andere Indie-Perle, die uns viel Freude bereitet hat.

      Ebenfalls große Freude bereitet uns das Gewinnspiel, das wir euch zum Jahresrückblick wieder organisiert haben. Denn passend zu dieser Folge verlosen wir eine Vinyl des »Schwarzen Albums« von Haftbefehl! Alles was ihr dafür tun müsst, ist eure Top 3 Alben des vergangenen Jahres zu kommentieren. Entweder unter dem Instagram-Post zu dieser Folge oder in den Kommentar-Bereich der Folge bei YouTube! Dafür habt ihr eine Woche Zeit – danach ziehen wir zufällig eine Person, die sich über »Das Schwarze Album« auf Vinyl freuen darf. (Das doppelte Kommentieren bei Insta und YouTube erhöht NICHT eure Gewinnchancen, man wird nur einmal in den Lostopf aufgenommen.)

      Vielen Dank an Azzlackz, die uns diesen tollen Preis zur Verfügung gestellt haben und auch an unsere beiden Hörer Giw und Felix, die mit ihren Gastbeiträgen das Spektrum der Alben in dieser Folge nochmal erweitert haben!

      Wir wünschen euch viel Spaß mit der Folge, der Playlist zum Jahresrückblick und viel Erfolg bei der Verlosung!

      Unsere Playlist zum Jahresrückblick: https://open.spotify.com/playlist/1IgXQU74MQ1YDZl33QseN2

    • Mit »Diskman Antishock III« hat Goldroger im vergangenen Monat eine fulminante zweijährige Reise zu ihrem Abschluss gebracht. Eine Reise durch eigene emotionale Höhen und Tiefen, smarte gesellschaftliche Beobachtungen und den wohl in sich geschlossensten musikalischen Mikrokosmos der jüngsten Vergangenheit.

      Zu unique und einheitlich ist das Soundbild der Executive Producer Dienst&Schulter, zu konstant hoch das Level an emotionalem Songwriting, um die drei Alben der »Diskman«-Reihe nur als x-beliebige Releases ihrer jeweiligen Deutschrap-Jahre zu sehen. Und mit »Potion«, »Wie Leicht« oder »Horcrux« verfügten beide bisherigen Teile über Songs, die uns nicht nur musikalisch begeistert, sondern auch in ihrer Offenheit und ihrem Storytelling wahnsinnig berührt haben.

      Dementsprechend hoch waren natürlich auch die Erwartungen an den finalen Teil der Trilogie. Ob »Diskman III« an die Vorgänger anknüpfen konnte; welche alten, aber auch neuen Stärken sich auf den zehn Songs zeigen und wie die Features sich auf dem gastbeitrag-reichsten »Diskman« in das nun abgeschlossene Universum eingefügt haben – all das hört ihr in unserer ersten Review des neuen Jahres!

      Viel Spaß beim Hören!

    • Es gibt Artists, da freut man sich alle zwei bis drei Jahre auf ein neues Album. Und es gibt solche, da ist man von wöchentlich erscheinenden Singles komplett ermüdet. Und dann gibt es noch Haiyti, die innerhalb von zwölf Monaten drei Alben droppt, von denen wir uns auf jedes einzelne gefreut haben, als hätten wir Jahre nichts von ihr gehört. So endet dieses Jahr, wie schon das vorige: Mit unserer Review zu einem Haiyti-Album – dieses Mal »Speed Date«.

      Aber das ganze dokumentierte Fanboytum mal bei Seite: Selbst wir haben uns nach zwei vollgepackten Vorgängern angesichts der 25-Songs-Tracklist gefragt, ob und wie das noch gut gehen kann. Wer hat ernsthaft so viele Hits im Köcher? Dann auch noch die weitestgehend grellen, quietschigen, Hyperpop-beeinflussten Singles. Trägt das über eine Stunde hinweg mehr, als dass es einen vor den Kopf stößt?

      Fragen über Fragen, die eine unserer Lieblings-Künstlerinnen da in uns aufkeimen lassen hat. Fakt ist: Wir haben uns dem »Speed Date« gestellt und sind auf sehr viel erwartbar Chaotisches, aber auch überraschend Gemäßigtes gestoßen. Taucht mit uns ein – in eine Welt voll von gebrochenen Herzen, gigantischen Synthesizern und gradlinigem Gangster-Rap.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Bevor wir den großen Jahres-Endspurt einleiten, mussten wir diese Folge noch loswerden: Wir haben uns über Shirin Davids »Bitches Brauchen Rap«, eines der wohl erfolgreichsten Deutschrap-Alben des Jahres, unterhalten und uns – so gut es ging – ohne Untergrund-Scheuklappen herangetastet. Dass sich das gelohnt hat, sollte kein großer Spoiler sein und auch niemanden verwundern, der dem Album eine ehrliche Chance gegeben hat.

      Zu viel Spaß macht die Kombination aus durchweg unterhaltsamem Songwriting und einer ebenso stabilen Rap- und Gesangs-Performance – in den angriffslustigen wie auch ernsthaften Momenten des Albums. Denn diese Seiten halten sich, angesichts der überwiegend knalligen Selbst-Inszenierung, ziemlich unerwartet die Waage.

      So viel zum üblichen Vorab-Geschwafel. Jetzt wünschen wir viel Spaß mit einer gewohnt ausführlichen wie unterhaltsamen Review zu »BBR«! Euch erwarten etwas zu spitzfindig analysierte Fußball-Lines, unnötig untergrundige Rap-Referenzen, aber auch gerechtfertigte Kritik, da wo sie sein muss.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Zwei für sich gesehen schon wahnsinnig talentierte Typen treffen aufeinander, um ihrem Publikum einen Abend voller fantastischer Unterhaltung zu bieten. Nein, die Rede ist nicht von unserem Podcast und nein, das habt ihr beim Lesen dieses Einstiegs vermutlich auch nicht gedacht. Aber hier sind wir jetzt und der Text geht einfach weiter, als würde er schnörkellos zu Bruno Mars und Anderson .Paak überleiten.

      Der Granaten fangende Schnulzen-Don und der wohl attraktivste Schlagzeuger nach Bela B bilden gemeinsam das Super-Duo »Silk Sonic«, als welches sie sich sehr konsequent dem Sound der 70er Jahre verschrieben haben. Klassischer R&B, Soul & Funk – sowohl klanglich, als auch visuell scheint das referenzlastige Album wie mit der Nagelschere getrimmt auf diese Ära zugeschnitten zu sein. Inklusive eines riesigen Augenzwinkerns versteht sich.

      Ob das knapp halbstündige Projekt in seiner Gänze aufgeht, welche Psychedelika wir uns vor der Aufnahme reingepfiffen haben und wie zum Teufel ein Audio-Schnipsel von Fler in diese Folge gelangen konnte – all das hört ihr in unserer Review zu »An Evening With Silk Sonic«. (Eine Sache davon war Click-Bait.)

      Viel Spaß beim Hören!

    • Im ersten Interview der Historie dieses Podcasts hatten wir die große Ehre, Yael bei uns begrüßen zu dürfen. Kurz nach Release ihres neuen Albums »Psychoactive« sprachen wir mit der 24-jährigen Künstlerin über ihre Herangehensweise an dieses ambitionierte, genre-mixende Projekt, kreativen Input und welche Rolle die visuelle Ebene dabei für sie gespielt hat. Denn falls ihr noch nicht in das Album reingehört haben solltet, empfiehlt sich ein Blick in den begleitenden Kurzfilm, der euch sehr schnell ein Gefühl für den Sound und die Ästhetik des Albums verschafft!

      Natürlich gibt es in dieser Folge, wie ihr es bereits von unseren „Solo“-Reviews gewohnt seid, auch einen Deepdive in die Themenwelt hinter »Psychoactive«. Für Yael selbst stand dabei vor allem die eigene persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund. Ihr erfahrt also nicht nur viel über sie und ihre Kunst, sondern auch darüber, wie wir alle es möglichst vermeiden können, unangenehme Menschen zu werden und warum es eigentlich so schwer ist, sich mit den eigenen Schwächen konfrontiert zu sehen. Hört außerdem drei Gleichaltrigen dabei zu, wie sie sich über die allmählich endende Umbruchszeit in den Mitt-Zwanzigern auslassen, ehrliche Selbstliebe geloben und abschließend über die großartige 070 Shake abnerden.

      Denn natürlich konnten wir Yael nicht ohne eine kleine Auswahl ihrer aktuellen Empfehlungen und All-Time-Favs gehen lassen. Auch dabei könnt ihr vom dreckigen Trap-Sound des Portland-Rappers Yeat über Neo-Soul-Classics von Erykah Badu bis zur Berliner Rap-Newcomerin Candeece einiges mitnehmen.

      Wir bedanken uns für ein tolles Gespräch und hoffen, ihr habt daran – trotz des eventuell nicht immer optimalen Tons – ebenso viel Spaß, wie wir es hatten!

    • Dass Österreich und insbesondere Wien aktuell wieder für Aufsehen sorgt was frische und unverkrampfte Rap-Soundentwürfe angeht, sollte längst kein Geheimnis mehr sein. Eine dieser Künstler:innen, die mit ebenjener musikalischen Entspanntheit und einer lockeren Definition von Genre-Grenzen bestechen, ist Verifiziert.

      Nachdem die Wienerin allerspätestens im Laufe diesen Jahres mit Singles wie »Schlaflos« oder »Rotkäppchen«, der Kollabo mit BHZ-Member Longus Mongus, auf vielen Radaren aufgetaucht sein sollte, folgt jetzt mit dem Tape »40100« der nächste Step. Inhaltlich werden auf den neun Songs, die meist im Setting des Wiener Nachtlebens angesiedelt sind, vor allem Herzen gebrochen und Hoffnungen enttäuscht. Mal sind es die eigenen, mal die der anderen.

      Der musikalische Soundtrack dazu stammt, wie schon bei den eben genannten Singles, größtenteils aus der Feder des Bremer Produzenten und Erotik Toy Records-Masterminds Florida Juicy. Eine bewährte Kombi also, die sich erneut über verträumte Pop-/Rap-Fusionen per Taxi durch die Nächte Wiens kutschieren lässt. Wir sind mit eingestiegen und empfehlen euch, es uns gleichzutun. Es lohnt sich!

      Viel Spaß beim Hören unserer Review zu »40100«!

    • Als wir vor fast zwei Jahren zusammen saßen, um über »Nimmerland« von einem gewissen Bietigheimer Rapper zu sprechen, waren wir uns relativ einig: Sehr ambitioniert, was sich Rin da mit seinem zweiten Album vorgenommen hatte, aber so richtig überzeugen konnten uns letztendlich nur die großen Hits. So weit, so erwartbar also.

      Beim Nachfolger »Kleinstadt« waren die Startbedingungen zunächst relativ ähnlich. In Statements war – wie so häufig in dieser Branche – von „gesprengten Genre-Grenzen“ die Rede und dass man versucht habe, sich von „bewährten Formeln“ freizumachen. Der Unterschied: Bereits releaste Singles wie »Meer« oder »Insomnia« mit den Giant Rooks untermauerten die aufgestellten Promo-Thesen und weckten bei uns Hoffnungen auf das Album, das der Vorgänger sein wollte und auch hätte sein können.

      Inwiefern diese Hoffnungen Realität geworden sind, ob Rin – ohne es zu wollen – doch noch dem »Nimmerland« entkommen ist und was das mit Zahnvorsorge, Haiyti und vollen Warenkörben zu tun hat – all das hört ihr in unserer Review zu »Kleinstadt«.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Als gefeierter Gold- und Platin-Rapper mit dauerhafter Radio-Präsenz ein düsteres, selbstzerstörerisches Album releasen? Ein Album, das nicht nur von vergangenen Club-Exzessen berichtet, sondern auch danach klingt und von Szene-Größen wie DJ Koze mitproduziert wurde? Was sich Marteria mit seinem neuen Album »5. Dimension« vorgenommen hat, klingt auf dem Papier wirklich vielversprechend.

      Dass er seine Pop-Rap-Pfade dabei nicht gänzlich verlässt, wurde bereits mit der ersten Single »Niemand Bringt Marten Um« ziemlich deutlich. Mit großen, flächigen Synthesizern und einer eingängigen Hook, reihte sich der Song ein in die Liste erfolgreich gezündeter Marteria / The Krauts-Hitformeln. So bekannt, so gut.

      Umso mehr bestand bei uns die Hoffnung, vom restlichen Album durch die Hintertüren der schäbigsten Hauptstadt-Clubs geschleust und auf die geistesabwesendsten After-Parties mitgenommen zu werden. Wer bereits selbst in die »5. Dimension« eingetaucht ist, weiß in welchem Maße man das auf diesem Album bekommt. Alle anderen können sich vollkommen blind einlassen auf diesen auditiven Trip – eine unserer vermutlich kritischsten, aber auch unterhaltsamsten Reviews bis dato.

      Viel Spaß beim Hören!

    • Gebrochene Herzen können als Inspiration für großartige Songs dienen. Belege für diese These gab es im Laufe der Musikhistorie mehr als genug. Dass jedoch nicht nur verflossene romantische Liebschaften Ursache für diesen Zustand emotionalen Leids sein können, ist die Prämisse des neuen Albums von James Blake.

      Wie der Titel, für blakesche Verhältnisse ungewohnt schnörkellos und direkt, zu erkennen gibt, handelt »Friends That Break Your Heart« von vergangenen Freundschaften und alternativem Liebeskummer, aber auch neuer Selbstsicherheit und -akzeptanz.

      Eine Message, die man dem Album unserer Meinung nach auf jeder Ebene anhört. Nicht nur der Protagonist selbst, sondern auch sein neues Release, scheint sich seines eigenen roten Fadens sehr sicher zu sein. Hört uns dabei zu, wie wir auf Albumlänge in Details der malerischen Produktionen schwelgen, aber auch Blakes Entwicklung als Person und Songwriter diskutieren. Außerdem küren wir den wohl smoothesten Drop des Jahres!

      Viel Spaß beim Hören!

    Im Favourite Worst Cast diskutieren Jan und Eric wöchentlich über die spannendsten Veröffentlichungen, die der Musik-Kosmos zu bieten hat. Von A wie "Alexander Marcus" bis Z wie "Zugezogen Maskulin" wird alles zum Thema gemacht, was auch nur im entferntesten über Rhythmik und/oder Melodie verfügt. Ein Podcast für alle, die sich in Zeiten immer kürzerer Aufmerksamkeitsspannen noch Zeit für Musik nehmen. Ein Podcast für dich!
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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