"Man I Hate Your Band

Serie
Du hast noch keinen Podcast zur Wiedergabe ausgewählt
00:00 / 00:00
Herunterladen
Playlist

Aktuelle Wiedergabe

    Man I Hate Your Band

    • Klug. Scharf. Wichtig. So wurden in der Vergangenheit Kettcar immer wieder umschrieben und so scheinen sie sich auch gern selbst zu sehen. Spätestens seit ihrer letzten EP „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit“ würden Conor und Lennart die Bandbeschreibung eher in plump, selbstgerecht und langweilig umändern. Texte, die in deutscher Manier den moralischen Zeigefinger erheben, nur um in der nächsten Zeile sich in fragwürdigen Weltbildern zu verhedern, dazu die ganz dicke Ladung Pathos und musikalische Ödnis: All das klagen Lennart und Conor an, während Stigy die Ehre der alten, weißen Männer rund um Marcus Wiebusch zu retten versucht.

    • 0:45:43

      Rage Against the Machine haben auf ihrem Debütalbum eine perfekte Mischung aus Text und Musik gefunden. Die stumpfen Parolen wurden nämlich mit der exakt passenden, musikalischen Ideenlosigkeit untermalt. Klug und effektiv findet das Stigy, denn so wurden die politischen Botschaften an eine wirklich große Zielgruppe übermittelt. Davon sind Conor und Linda weniger überzeugt und streiten über Sinn und Unsinn von antikapitalistischen Parolen bei gleichzeitigen Coachella Auftritten, Comeback-Versuchen und am Rande auch über die Musik.

    • Das Debütalbum von Rage Against the Machine soll angeblich eines der 500 besten der Musikgeschichte sein… nur warum?! Platte Parolen treffen auf die immer gleichen musikalischen Motive und enden dort wo sie hingehören: Von irgendwelchen Jungbullen im Karohemd mitgegrölt beim Landfest Batenhorst.

    • „My Chemical Romance? Die sind doch längst vergessen und irrelevant, zwar ein bisschen Scheiße, aber die Diskussion nicht wert.“ …dachten sich zumindest zwei der Podcaster vor der Aufnahme dieser Folge. Doch dann wurde die Besprechung des großen Emo-Pop Spektakels „The Black Parade“ ein emotionaler Schlagabtausch samt haarsträubender Leonard Cohen und Guido Cantz Vergleiche. Unser Auftakt zu Staffel 2!

    • Wie eine sehr unbegabte Laien-Theatergruppe, die versucht Queen nachzuspielen. Ungefährt so hört sich, zumindest für Conor, das überdramatische Gekrächze auf dem 2006er „Meisterwerk“ „The Black Parade“ der Teenie-Emo-Kombo My Chemical Romance an. Ob er für diese Einschätzung Ärger bekommt?

    • „Man, I hated this decade“ sagen sich Stigy, Lennart und Conor. Im Rundumschlag diskutieren sie, was musikalisch das Schlimmste an diesem Jahrzehnt war: Auf Indie getrimmter Nichtigkeiten-Pop von Annenmaykantereit? Die Rückkehr der sexistischen Schwanz-Lyrik aus dem Hause Faber, Wanda und co.? Oder am Ende doch die Vorherschaft vom Autotune-König Kanye, der sogar Folkmusiker a la Bon Iver wie Roboter mit Programmierungsfehler klingen lässt? Außerdem versuchen sie herauszufinden, wer die größten Stars dieser eher farblosen Dekade waren und warum die eigentlich gar keine Hits hatten.

    • Lennart, Stigy und Conor würdigen das Fest der Liebe mit einer gehörigen Portion Hass, die sie vor allem auf totgedudelte Weihnachtsklassiker (aka Last Christmas) aber auch auf unbedeutende Randerscheinungen der Popkultur wie die Beatles oder Star Wars schleudern. Nebenbei entwickeln sich tiefgründige Gespräche zur Marktlogik des Kapitalismus, die aber zum Glück nicht zuende geführt werden. Es ist ja schließlich Weihnachten und da will man’s ja doch ruhig und besinnlich haben.

    • 0:53:33

      Rapskills wie Vanilla Ice, pubertäre Lyrics mit starkem Hang zum Sexismus – und das auf monotonen Groove-Metal-Beats. Im Wettkampf um die stumpfeste Nu-Metal-Band gab es trotz starker Konkurrenz einen klaren Sieger: Limp Bizkit.
      Eigentlich gibt es keinen Grund Fred Dursts Testosteronkapelle zu verteidigen. Lennart versucht es trotzdem und bekommt unerwartet Unterstützung.

    • „I did it all for the nookie“ – man muss Fred Durst lassen, dass er aus seiner Perspektive sicher eine sehr erfolgreiche Zeit mit Limp Bizkit hatte, als Nu Metal auf seinem Zenit war. Aber künstlerisch ist eigentlich nichts mit Substanz geblieben von seiner Band… oder etwa doch?

    • Darauf hat nun wirklich niemand gewartet: Die Emo-Kiddie-Kombo (die natürlich nie Emo war) My Chemical Romance hat ihr großes Comeback angekündigt… und ihre mittlerweile auf die 40 zugehende Fanschar darf sich endlich wieder in die Zeit zurückversetzen, als Musik noch „ehrlich und handgemacht“ war. Aber sie sind nicht die einzige Ex-Jugendband die es nochmal versucht: Auch die 90er Anti-establishment-hau-drauf-Band Rage Against the Machine kommen wieder… um vermutlich ganz antikapitalistisch auf dem Coachella Festival die bösen Reichen dieser Welt anzuklagen. Conor und Lennart fragen sich, welches dieser Comebacks sie schlimmer finden.

    Die Welt ist viel zu harmonisch und friedfertig. Diesen Missstand möchte der Podcast „Man I Hate Your Band“ zumindest aus der musikalischen Welt schaffen. Hier werden Alben, Bands und sogar ganze Genres gnadenlos niedergewalzt. Ob millionenfach verkaufte Klassiker wie U2s "The Joshua Tree" oder obskure Emo-Punk Bands wie Spanish Love Songs. Das jeweilige Hassobjekt wird von einer Person verteidigt und muss die ungebremste Schmähkritik der anderen Diskutant_innen aushalten. Hinter „Man I Hate Your Band“ stecken die Musiknerds Lennart, Linda, Conor, Matse und Stigy . Seit dem 01.07.2019 wird halbmonatlich (jeweils zum 1. und 15.) eine neue Folge „Man I Hate Your Band“ auf Spotify und bei allen weiteren gängigen Plattformen veröffentlicht.
    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

    Teile diese Serie mit deinen Freunden.

    Jetzt Abonnieren