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    Und dann kam Punk

    44: Lizal Dork (DIE DORKS) – Und dann kam Punk

    19. Oktober 2021

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    Im Gespräch mit Lizal. Wir reden über mit der Jugendliebe Musik entdecken und gemeinsam alt werden, (mal wieder) WIZO, Iron Maiden und Schlachtrufe BRD als Entry, aufwachsen auf einem Bauernhof in Mitterskirchen – der Idylle Bayerns, die Vorteile von guten schulischen Leistungen, die Prägung durch fehlendes gemeinschaftliches Mitgefühl und Ungerechtigkeiten der Gemeinschaft gegenüber der eigenen Familie, die Bedeutung von Kirche, Religion und dem „strafenden Gott“, Zerrissen sein und der Wunsch nach Freiheit, Einschränkungen wegen „Verstößen“  gegen typische Mädchen-Klischees, Schulchor, Klassik & bayerische Stubn-Musik, bei einem Schlagerwettbewerb von dem Schlagerproduzenten Willi Klüter und dem Texter Bernd Meinunger (of „Ein bißchen Frieden“-Fame) entdeckt werden, eine Teenage-Schlagerkarriere mit TV-Auftritt beim Grand Prix der Volksmusik; 1.000 DM für einen Song, Blumenstrauß vom Bürgermeister, unter Druck keine Leistungen bringen können, die unerträgliche Beschränkung der Selbstbestimmung der Schlager-Maschinerie, Perfektion als andauernde Leitlinie, Doppel-Sozialisierung mit Punk und Metal, das „AbgefucktliebtDich“-Portal und Gründung von Die Dorks, Motörhead live, Lemmy und andere großartige Bassisten, Vorbild – nein / Inspiration

    – ja, der Start als Halli-Galli-Drecksau-Party, der Abschuss mit Dosenbier, Aufwachen mit Pfeffi im Zelt und Assi-Rumpel-Suff-Punk, die Ablehnung harter Drogen und Selbstdisziplinierung vor den Auftritten, Release Historie bis hin zu Coretex Records und musikalische (Weiter-)Entwicklung. Anspruch an Texte, weit gefächertes musikalisches Interesse, Metal-Einflüsse im Punk, immer wieder das gleiche Equipment bei ebay kaufen, Bühnenoutfits; Tracht als Provokation, Seximus in der Musikszene, Ronja vom Plastic Bomb, mit dem Erfolg folgen unangenehme Erfahrungen, als Frau muss man sich mehr unter Beweis stellen, der Wunsch, für die Mu  sik wertgeschätzt zu werden, Beziehung innerhalb der Band, dass Schlagzeuger:innen (wie Bassist:innen) fantastische Musiker:innen sind, Diana (Ringelsiep), blöde Witze, Songs in Mundart, POLKAHONTAS,

    Corona-Zeit als Zeit der Reflektion, jedes zweite Wochenende live spielen, Traum von Touren mit PROPAIN, ZSK, TOXOPLASMA, DIE SKEPTIKER, Zusammenarbeit mit Eugen Balanskat, MAD-Booking, Punk in Bayern, Einzelkämpfer-Dasein, der Wunsch nach Konstanten, Heilerziehungspflege, Marktl am Inn - Geburtsort des Papstes a.d. Ratzinger, Nazis im Nachbardorf, Pilze sammeln zum Runterkommen, Angst vor der Zukunft, keine Angst vorm eigenen Tod uvm.


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